SV 1935 Lützel-Wiebelsbach e. V.
SV 1935 Lützel-Wiebelsbach e. V.

Spielberichte der 1. Mannschaft

Saison 2016/2017

SV Rückrundenrückblick 1a: Zum Klassenerhalt gezittert

 

Der SV stellt am Ende der Saison die drittbeste Heimmannschaft der Kreisoberliga Dieburg/ Odenwald. In der Rückrunde waren unsere Grünen zudem die viertbeste Mannschaft der Liga und kassierten durch ein stabile Defensive die drittwenigsten Gegentore. Trotzdem führte zum Schluss kein Weg an der Abstiegsrelegation vorbei... klingt komisch? Ist aber so.

 

Neben diesen schönen Statistiken gibt auch noch die andere Seite der Medaille. Der SV erzielte in der gesamten Saison die wenigsten Tore (41 Tore) und steht auf der reinen Auswärtstabelle ganz unten (der abgemeldete SV Reinheim wird nicht mitgezählt).
Nach einer schwachen Hinrunde ging es für unseren SV in eine Rückrunde mit Höhen und Tiefen. Wichtig war die Rückkehr von Abwehrchef Christoph Raab, welcher der Mannschaft Stabilität zurück brachte. Spielertrainer Sebastian Hagendorf war zu Beginn der Rückrunde noch nicht einsatzbereit. Durch das goldene Tor von Sebastian Amend startete die Mannschaft mit einem 1:0 Heimsieg gegen die TSG Steinbach in das Jahr 2017. Daraufhin folgten zwei Niederlagen, welche auch der großen Schwäche der SV geschuldet waren: die Chancenverwertung. Auch im darauf folgenden Heimspiel gegen den SV Germania Babenhausen sah alles danach aus, als würde man an dieser scheitern. Gefühlt 15 Großchancen ließ unser SV liegen, ehe Christoph Raab in der 91ten Minute zum wichtigen 1:0 Sieg traf. Unsere Grünen schafften es allerdings nicht, eine Siegesserie zu starten und sich aus dem Tabellenkeller zu entfernen. Gegen Dieburg gab es eine 2:1 Niederlage, gegen Nieder-Klingen ein sehr unglückliches 2:2, ehe man im Derby auf heimischen Platz einen 1:0 Sieg gegen das Überraschungsteam der Saison, die KSG Rai-Breitenbach, wieder einen Sieg einfahren konnte (Tor: Lazaridis).

 

Im nächsten Spiel, in Klein-Zimmern, war es dann endlich soweit: der erste und leider auch einzige Auswärtssieg wurde eingefahren. Herrschaft und Lazaridis brachten den SV 2:0 in Front, ehe Routinier Schindler, welcher in der Schlussphase der Saison zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft wurde, drei Minuten nach der Halbzeit auf 3:0 erhöhte. Doch mit zurücklehnen war leider nichts und die Viktoria verkürzte auf 2:3, ehe Grünewald in der 90ten mit dem 2:4 alle Zweifel beseitigte. Gegen die Reserve von Oder-Roden und gegen die KSG Georgenhausen sprang dann leider insgesamt nur ein Punkt heraus. Am 07.05 erwartete Lützelbach dann den SV Mümling-Grumbach auf heimischen Platz. Ein wie immer kampfbetontes Spiel wurde auf dem Bergfeld ausgetragen, in dem Nico Daum den SV in Führung brachte. Der FVM konnte zwar zwischenzeitlich ausgleichen, doch Adrian Kaffenberger, einer der besten in dieser Saison, traf in der 83ten Minute zum viel umjubelten 2:1 Sieg.

 

Das nächste Spiel in Groß-Umstadt verpasste den Grünen aber wieder einen Dämpfer. In der Nachspielzeit (90+2) kassierte man ein unglückliches Gegentor zum 1:0 gegen einen direkten Konkurrenten. Ein eher trauriges Comeback für den langzeitverletzten Hagendorf, welcher sich kurz vor Ende eingewechselt hatte.

 

Noch zwei Spiele galt es zu bestreiten für unsere abstiegskampferprobte Mannschaft. Und das erste dieser Beiden wurde bravourös gewonnen - 3:0 gegen die KSG Reichelsheim. Nun hieß es: ein Sieg in Groß-Bieberau und der Klassenerhalt ist so gut wie perfekt. Da der SV aber sein Kontingent an einem Auswärtssieg pro Saison schon eingelöst hatte, konnte man trotz dreimaliger Führung (ein Tor von der Mittellinie durch Maurice Daum, zwei weitere Treffer durch Schindler) bei gefühlten 50 Grad auf dem Kunstrasen nur 3:3 Spielen. Am Ende des Tages war klar: der SV muss in die Relegation. Umso bitterer für den eh schon von Ausfällen gebeutelten SV, dass sich Kaffenberger im letzten Spiel noch eine Verletzung zu zog und somit für die Relegation ausfiel.

 

Zuerst empfing man den FSV Sprachbrücken vor heimischer Kulisse. Es dauerte keine drei Minuten ehe die Gäste durch einen satten Schuss von Grob mit 0:1 in Führung gingen. Der SV wirkte nervös und behäbig. Dazu kam noch eine schwere Verletzung in der 30ten Minute von Felix Brumme. Nach Wideranpfiff änderte sich das Bild der Partie und Hagendorf hatte wohl seine wichtigste Situation in dieser Saison, als er in der 55ten Minute den Ausgleichtreffer erzielte. Nur sieben Minute später wurde der Jubel noch lauter, als Amend auf 2:1 erhöhte. Der SV spielte besser, doch die knappe Führung ließ keine Verschnaufpause zu. Erst in der Nachspielzeit bediente Schindler den mit aufgerückten Raab, welcher mit dem 3:1 den Sack zu machte. Dadurch ergab sich dann zusammen mit dem Ergebnis zwischen Spachbrücken und Günterfürst folgende Ausgangslage: Nur nicht verlieren in Günterfürst!

 

Wir schreiben den 08.06.2017. Pünktlich um 19:00 Uhr wurde das große Endspiel der Relegation auf dem Günterfürster Kunstrasen angepfiffen. Die Zuschauer bekamen schwere Kost zu sehen. Das Spiel lebte einzig von der Spannung. Dann der Schock für unsere Grünen: in der 30ten Minute ging der TSV durch einen Foulelfmeter in Führung. Jakob, welcher eine gute Leistung zeigte, fehlten nur Zentimeter um den SV jubeln zulassen. Doch kurz nach der Halbzeit konnte unser SV ausgleichen. Der gefühlt einzig gut geschossene Standard von Hagendorf an diesem Tag (hat ja gelangt) landete auf dem Kopf von Sebastian Amend und dieser lies die in grün mitgereisten Fans jubeln. Günterfürst erhöhte stetig den Druck, Lützelbach kam dadurch zu Konterchancen. Doch keiner der beiden Mannschaften war noch ein Treffer gegönnt und so war es dann unser SV, welcher nach Abpfiff den Klassenerhalt feiern konnte und auch nächste Saison wieder in der KOL spielen darf.

 

Ein verdienter Klassenerhalt, wenn man sich die starke Rückrunde anschaut. Sollte nächste Saison noch das ein und andere Tor mehr und vor allem der ein oder andere Auswärtssieg mehr herausspringen, könnte der Klassenerhalt eventuell auch früher besiegelt werden.
Schön zu sehen ist auch, das allein in den beiden Relegationsspielen, drei A-Jugendliche zum Einsatz kamen. Auf der anderen Seite war es auch die Ü30-Fraktion um Schindler, Freudenberger usw., welche großen Anteil an diesem Erfolg hat.


Dauerbrenner in der gesamten Saison war Mauricio Berner, welcher jeder Spiel bestritt und Sonntag für Sonntag starke Leistungen zeigte. Danach folgen Jakob (29 von 30 Spielen) und der nun zum TSV Höchst wechselnde Joshua Lazaridis (28 von 30 Spielen). Lazaridis ist mit fünf Treffern zudem der zweitbeste Torschütze des SV. Auf Platz Eins steht Sebastian Amend mit acht Treffern. Auf Platz drei findet man Tassilo Schindler, welcher in 13 Einsätzen vier Tore erzielte. Nur eine einzige rote Karte gab es in der abgelaufenen Saison für unseren SV. Zum Schluss ist man immerhin die viert fairste Mannschaft der Liga.

 

TSV Günterfürst - SV Lützel-Wiebelsbach 1:1 (1:0)

 

Das war fußballerisch alles andere als ein Leckerbissen was den zahlreichen Zuschauern im entscheidenden Relegationsspiel in Günterfürst geboten wurde. Da aber beide Mannschaften kämpferisch alles abriefen, blieb es ein enges Spiel bis zum Schluss.


Dass nach dem Abpfiff der Jubel auf Seiten des SV war lag auch daran, dass die Mannschaft nach dem unglücklichen Rückstand wie bereits gegen Spachbrücken wieder zurück kam und kurz nach dem Seitenwechsel durch den besten Mann des Spiels, Sebastian Amend, den Ausgleich erzielte.


Beide Mannschaften begannen nervös und mit leichten Fehlern, dann jedoch war es der SV, der schneller ins Spiel fand und zunächst die besseren Aktionen nach vorne startete. Doch bereits in dieser Phase waren es überwiegend lange Bälle in die Spitze, das gleiche Mittel, dass auch die Gastgeber einsetzten. Einzig Aktionen über Sebb Amend auf Seiten des SV brachten Überraschungsmomente und Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Dann aber folgte der überraschende Elfmeterpfiff als Max Herrschaft den Ball aus dem Strafraum schlug und es anschließend zu einem Pressschlag mit einem gegnerischen Spieler kam, eine heiß diskutierte Entscheidung. Marius Moeldner ließ sich dadurch aber nicht irritieren und verwandelte sicher zum 1:0 für die Gastgeber (30.). Danach versuchte der SV zwar einiges um noch vor der Pause zum Ausgleich zu kommen, war aber in erster Linie durch Standards gefährlich.

 

In der Pause appelierte Trainer Sebastian Hagendorf dann noch einmal an die Überzeugung das Spiel noch drehen zu können, was der SV ja bereits gegen Spachbrücken schon schaffte und entsprechend engagiert ging der SV die zweite Hälfte an. Bereits die zweite Ecke nach der Pause, getreten von Hagendorf, erwischte Sebb Amend mit dem Kopf und erzielte den Ausgleich (47.).


Mit zunehmender Spieldauer versuchten die Gastgeber zwar mehr und mehr das Heft in die Hand zu nehmen, auch weil der SV sich etwas zurückzog. Da aber die langen Bälle in die Spitze immer noch das Mittel der Wahl dabei blieb, konnte der SV mit seiner starken Innenverteidigung Christoph Raab und Luca Olt stets dagegen halten, auch Mauricio Berner auf der rechten Seite der Viererkette machte ein sehr gutes Spiel. Gefährlich wurde es nur dann, wenn es die Gastgeber mal über außen versuchten, was aber nur selten der Fall war.
In der Schlussphase, vor allem nach der gelb-roten Karte gegen Moeldner, hatte der SV mehrmals gute Möglichkeiten gegen hoch stehende Gastgeber zu erfolgversprechenden Kontern, spielte dabei aber viel zu hektisch und ungenau. Lediglich einmal wurde Tassilo Schindler auf die Reise geschickt, konnte aber kurz vor dem Torschuß noch entscheidend gestört werden. Am Ende blieb es beim insgesamt gerechten 1:1, was dem SV zum Verbleib in Kreisoberliga genügte.

 

Kämpferisch wusste die Mannschaft zu gefallen, spielerisch hatten beide Mannschaften noch jede Menge Luft nach oben, aber so ist es ja oft in solchen Spielen und am Ende zählt nur das Ergebnis.

 

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Mauricio Berner, Luca Olt, Christoph Raab, Joshua Lazaridis, Steffen Freudenberger, Max Herrschaft, Marco Schäfer, Sebastian Amend, Nico Stieber, Sebastian Hagendorf, Tassilo Schindler, Michael Haas, Alexander Felde

 

(Yogi)

SV Lützel-Wiebelsbach - FSV Spachbrücken 3:1 (0:1)


Der SV ist mit einem Heimsieg erfolgreich in die Relegation und die Mission Klassenerhalt gestartet. Dabei sah es in der Anfangsphase jedoch gar nicht aus. Vor der stattlichen Kulisse von gut 500 Zuschauern begann der SV sehr nervös und leistete sich viele Fehler im Spielaufbau, dass die Abwehr dann bereits in der 3. Minute völlig überflüssig auf den Abseitspfiff wartete und Sebastian Grob von hinten kommend durchlief und zur Führung für die Gäste abschloss, trug ebenfalls nicht zur Spielberuhigung bei. Es dauerte dann etwa 20 Minuten bis der SV über die Zweikämpfe ins Spiel fand, der Spielaufbau gelang jedoch immer noch nicht wirklich. Dazu musste der SV nach einer halben Stunde den Ausfall des für den verletzten Adrian Kaffenberger ins Team gerückten Felix Brumme verkraften, der mit einem Schienbeinbruch ins Krankenhaus musste.


In der gesamten ersten Halbzeit wurden fast nur lange Bälle in die Spitze gespielt, die oft den eigenen Mann nicht erreichten. Dennoch besaß der SV bereits in dieser Phase zwei gute Möglichkeiten. Die erste hatte Sebastian Hagendorf, der es von kurz hinter der Mittellinie mit einem Heber über dem weit vor dem Tor stehenden Jens Riedl im Gästetor versuchte, das Tor aber knapp verfehlte. Dann lief nach einem gelungenen Pass über die Gästeabwehr Sebastian Amend alleine auf Riedl zu, traf aber nur den Pfosten.

 

In der Pause versuchte Sebastian Hagendorf die Mannschaft wach zu rütteln, was ihm offenbar auch gelang, denn der SV kam mit viel mehr Elan aus der Kabine und war fortan spielbestimmend. Bereits nach wenigen Minuten setzte sich Sebastian Amend auf links durch und bediente den freistehenden Sebastian Hagendorf vor dem Tor, doch leider traf der den Ball nicht richtig und vergab. Viel besser machte er es dann jedoch in der 55. Minute als er einen abgewehrten Eckball in Höhe des Strafraums volley ins Tor hämmerte. Der SV machte weiter das Spiel und in der 62. Minute war es wieder eine Ecke, die zur verdienten 2:1 Führung durch Sebastian Amend führte. Der von der rechten Ecke getretene Ball wurde in der Mitte auf den durchlaufenden Sebastian Amend verlängert und der hatte dann keine großen Probleme abzuschließen. Bis in die Schlussviertelstunde hinein blieb der SV das agilere Team und von den Gästen kam offensiv wenig. Erst in der Schlussphase ließ sich der SV unverständlicherweise nach hinten drängen und versuchte zu selten kontrollierte Gegenangriffe zu spielen. Da die Abwehr um den überragenden Christoph Raab sehr gut stand, kamen die Gäste lediglich zu einer guten Kopfballchance durch den eingewechselten Dominic Heinemann, der jedoch über die Latte köpfte. In der Nachspielzeit gelang dem SV dann mit dem schönsten Spielzug des Spiels das entscheidende dritte Tor. Christoph Raab hatte in Höhe des eigenen Strafraums einen Ball abgefangen und lief damit Richtung Mittellinie, spielte dann auf Sebastian Amend, der Tassilo Schindler auf die Reise schickte. Dieser spielte dann
zurück in die Mitte auf den mitgelaufenen Christoph Raab, der zum 3:1 abschloss.


Der Sieg ist unterm Strich auf jeden Fall verdient und der erste Schritt Richtung Klassenerhalt damit getan. Jetzt gilt es jedoch den Fokus auf das letzte Spiel am kommenden Donnerstag in Günterfürst zu legen. Wenn dort mit der Einstellung der zweiten Halbzeit gespielt wird, sollte der SV in der Lage sein auch dort zu bestehen.


Zahlreiche Unterstützung durch die Fans (die Aktion "Make Lützelbach green again" ist noch nicht beendet!) wird dabei sicher von Vorteil sein. Also, alle auf zum entscheidenden Spiel am Donnerstag, 8.6., 19 Uhr in Günterfürst.

 

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Mauricio Berner, Luca Olt, Christoph Raab, Joshua Lazaridis, Steffen Freudenberger, Max Herrschaft, Felix Brumme, Sebastian Amend, Nico Stieber, Sebastian Hagendorf, Marco Schäfer, Tassilo Schindler, Boris Knust

 

(Yogi)

 

SV Groß-Bieberau - SV Lützel-Wiebelsbach 3:3 (1:1)

 

Das war kein Spiel für schwache Nerven und für hitzeempfindliche Gemüter. Bei extremer Hitze kämpfte der SV bei heimstarken Gastgebern um den Verbleib in der KOL. Dreimal ging der SV in Führung um immer wieder mehr oder weniger postwendend den Ausgleich zu kassieren.

 

Die Gastgeber waren insgesamt ballsicherer, aber der SV hielt kämpferisch dagegen und hatte durch Sebastian Hagendorf die erste Chance als er auf eine Rückgabe spekulierte und diese erlief und den Ball über Torhüter Bernius hinweg lupfte. Allerdings fehlte dem es dem Heber an Präzission und Härte und er konnte somit noch vor dem Tor erlaufen werden. Chancen für die Gastgeber resultierten in erster Linie nach Standards auch deshalb weil die SV Abwehr Goalgetter Kotsaridis weitegehend im Griff hatte. Die nächste gute Gelegenheit hatte wieder der SV als Sebastian Amend ferigespielt wurde aber an Bernius scheiterte. Dann aber doch die Führung für den SV als Maurice Daum in der eigenen Hälfte einen Ball abfing und diesen mit einem perfekten Schuss von der Mittellinie über den am 16er stehenden Bernius hinweg im Netz versenkte (34.). Ein ganz starkes Tor. Doch der SV konnte sich nicht lange über die Führung freuen, denn noch vor der Pause kamen die Gastgeber ebenfalls über einen sehr platzierten Distanzschuss von Mendes zum Ausgleich (42.), weil die Abwehr vor dem Strafraum nicht genügend Druck auf den Ballführenden ausübte.

 

Nach der Pause hatten die Gastgeber wieder mehr Ballbesitz, aber den nächsten Treffer machte wieder der SV. Nico Daum behauptete in der Mitte den Ball und schickte Sebastian Amend auf links, der seinen Gegner überlief und Tassilo Schindler am langen Pfosten bediente. Diese Möglichkeit lies sich Tassilo nicht nehmen und vollendete sicher zum 2:1 (56.). Diesesmal dauerte es nur vier Minuten bis die Gastgeber durch Blaha zurückschlugen. Wieder ein Distanzschuss und wieder fehlte das frühzeitige Anlaufen der SV Abwehr vor dem Strafraum. In der Folge gab es einige Möglichkeiten auf beiden Seiten, die beste dabei ein starker Kopfball von Tassilo Schindler gegen die Laufrichtung von Bernius, der jedoch mit starker Parade abwehren konnte. Aber auch Kevin Jakob zeigte seine Stärke im eins gegen eins und verhinderte die Führung der Gastgeber.  Eine Viertelstunde vor Schluss dann wieder die Führung für den SV. Wieder war ein abgefangener Angriff Ausgangspunkt zur Führung. Ein über die Abwehr gehobener Ball brachte erneut Tassilo Schindler in aussichtsreiche Position. Dieser ließ dabei weder Torwart Bernius noch einem mitgelaufenen Abwehrspieler die Chance einzugreifen und erzielte das 3:2. Doch fünf Minuten vor dem Ende ließ sich die SV Abwehr mit einfachen Mitteln ausspielen und Bersch ließ diesesmal Kevin Jakob im eins gegen eins keine Chance und traf zum 3:3.

 

Unterm Strich ist das Ergebnis sicher gerecht, aber schade, dass der SV eine dreimalige Führung nicht zum Sieg und damit zum sicheren Klassenerhalt nutzen konnte. So muss der SV nach dem Punktgewinn von Reichelsheim in die Relegation und startet dabei am kommenden Mittwoch, 31.05., mit einem Heimspiel gegen Spachbrücken.

 

Der SV spielte mit:

Kevin Jakob, Mauricio Berner, Luca Olt, Christoph Raab, Maurice Daum, Joshua Lazaridis, Max Herrschaft, Adrian Kaffenberger, Nico Daum, Sebastian Amend, Sebastian Hagendorf, Tassilo Schindler, Michael Haas, Steffen Freudenberger

 

(Yogi)

SV Lützel-Wiebelsbach - KSV Reichelsheim 3:0 (2:0)

 

Der SV meldet sich im Abstiegskampf zurück und setzt ein echtes Ausrufezeichen gegen die ebenfalls noch abstiegsbedrohten Gäste aus Reichelsheim. Die Vorzeichem zu diesem Spiel waren klar, dem SV hilft nur ein Sieg während für die Gäste ein Punktgewinn fast sicher den Klassenerhalt bedeutet hätte. Entsprechend engagiert ging der SV in die Begegnung und zeigte sich sehr präsent in den Zweikämpfen, die Gäste hingegen blieben in dieser Begenung vieles schuldig und zeigten eine eher blutleere Vorstellung.

 

Bereits in der Anfangsphase hatte der SV drei gute Möglichkeiten durch Adrian Kaffenberger, Sebastian Amend und Christopher Raab umin Führung zu gehen. Die beiden letzten Chancen resultierten dabei aus gut getretenen Freistößen des erstmals von Beginn an spielenden Trainers Sebastian Hagendorf. Allerdings zeigte sich bereits da, dass die Innenverteidigung der Gäste heute nicht den besten Tag erwischte und unsicher wirkte. So war es wenig überraschend, dass nach einem weiteren von Hagendorf getretenen Freitoß Sebastian Amend die frühe Führung für den SV erzielte (19.). Auch danach blieb der SV das überlegene Team, steckte aber vorübergehend etwas zurück. Nach gut einer halben Stunde ging der körperlich natürlich noch nicht fitte Trainer vom Platz und Tassilo Schindler kam ins Spiel. Dieser verlängerte in der 40. Minute einen Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf auf den durchgelaufenen Sebastian Amend, der frei vor dem Tor die Nerven behielt und sicher zum 2:0 abschloss. Eine Führung, die auch gleichzeitig Pausenstand beduetete und die hochverdient war. Die Gäste zeigten sich nur einmal gefährlich in der ersten Hälfte im Anschluss an eine Ecke als ein Gästespieler zum Kopfball kam, aber Kevin Jakob rettete mit einer starken Reaktion.

 

Nach der Pause machte der SV da weiter wo er vor der Pause aufgehört hatte und legte bereits in der 46. Minute zum 3:0 nach. Nach einem abgefangenen Angriff der Gäste wurde der Ball über die Abwehr hinweg in den Lauf von Tassilo Schindler gespielt, der den Ball überragend über den Torhüter hinweg ins Tor hob. Ein Treffer, der dem SV sichtlich gut tat und Ruhe ins Spiel brachte. Die Angriffe der Gäste wurden weiter von der gut stehenden Abwehr abgefangen und der SV hatte in der Folge mehrfach gute Ansätze das Ergebnis auszubauen. Auch in der zweiten Halbzeit kamen die Gäste nur zu einer hochkarätigen Chance als deren Goalgetter Aktuerk in Tornähe frei zum Schuss kam, aber das Tor verfehlte. Als in der 70. Minute bei den Gästen Kapitän Torsten Bauer mit gelb-rot vom Platz musste, gab es noch mehr Platz zu Kontern für den SV, aber ein weiterer Treffer sollte an diesem Tag nicht gelingen. Dennoch war der 3:0 Erfolg verdient und am Ende ein Ergebnis nach Maß, da damit der direkte Vergleich mit den Gästen nach der 3:1 Hinspielniederlage für den SV spricht, was am Ende bei Punktgleichheit den Ausschlag geben kann. Jetzt hat es der SV wieder selbst in der Hand den Abstieg zu verhindern, da am letzten Spieltag Reichelsheim gegen Ober-Roden II antertebn muss.

 

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Mauricio Berner, Luca Olt, Christoph Raab, Chistopher Stapp, Max Herrschaft, Joshua Lazaridis, Adrian Kaffenberger, Sebastian Amend, Nico Daum, Sebastian Hagendorf, Tassilo Schindler, Michael Haas, Maurice Daum

 

(Yogi)

Mit vereinten Kräften gerettet

 

Spvgg Groß-Umstadt - SV Lützel-Wiebelsbach 1:0 (0:0)

 

Das war ein mehr als gebrauchter Tag für den SV, der nach der eigenen unglücklichen und überflüssigen Niederlage und den Siegen aller weiterer um den Abstigeg kämpfenden Mannshaften eindeutig der Verlierer des Tages war.

 

Dabei startete der SV gut ins Spiel und übernahm die Kontrolle. Vor allem über die erneut gute rechte Seite kamen der eine oder andere gute Angriff bis zur Grundlinie, aber leider einmal mehr nicht zum Torerfolg. Die beiden besten Möglichkeiten hatte Nico Daum, der aber einmal zu unplatziert und einmal zu überhastet agierte. Die Gastgeber waren eigentlich übers gesamte Spiel nur mit langen Bällen gefährlich, hatten aber zugegebener Maßen dabei zwei hochkarätige Möglichkeiten, eine kurz vor dem Pausenpfiff, als der Angreifer im 1 gegen 1 mit Kevin Jakob zu weit nach außen abgedrängt wurde und Luca Olt den Ball dann ablaufen konnte und kurz vor Spielende als der Groß-Umstädter Stürmer das Tor verfehlte. Der SV hatte mehr Spielanteile und die bessere Spielanlage und immer wieder auch gute Chancen.

 

Als kurz nach der Pause Sebastian Amend alleine aufs Tor zulief wurde er von den Beinen geholt. Warum Schiedsrichter Watzka diese Aktion nur mit gelb ahndetet bleibt unklar. Die größte Chancen nach der Pause hatten Joshua Lazaridis, der stark bedrängt den Ball genausowenig am gegnerischen Torhüter vorbeibrachte wie später Marco Schäfer, der nach einem Ball von Michael Haas auf den langen Pfosten frei zum Schuss kam. Und so sah es dann nach 90 Minuten nach einem torlosen Unentschieden aus, bis es in der Nachspielzeit kurz hinter der Mittellinie einen Freistoß für die Gastgeber gab. Der hoch nach vorne geschlagene Ball glitt dann Kevin Jakob durch die Arme und führte zur glücklichen Führung für die Gastgeber. Im direkten Gegenzg kam dann der kurz vor Spielende erstmalig eingewechselte Sebastian Hagendorf im Strafraum zum Abschluss, aber auch sein Schuss war nicht gut genug um zum ausgleich zu führen.

 

Kämpferisch hat sich der SV sicher nichts vorzuwerfen, auch spielerisch wusste der SV über weite Strecken zu überzeugen, aber einmal mehr war es der fehlende Abschluss, der dem SV zum Verhängnis wurde. Jetzt gilt es für die letzten beiden Spiele den Kopf wieder hochzubekommen und den Kampf erneut aufzunehmen.

 

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Christopher Stapp, Luca Olt, Michael Haas, Mauricio Berner, Adrian Kaffenberger, Max Herrschaft, Steffen Freudenberger, Joshua Lazaridis, Nico Daum, Sebastian Amend, Marco Schäfer, Michael Haas, Sebastian Hagendorf

 

(Yogi)

 

SV Lützel-Wiebelsbach - FV Mümling-Grumbach 2:1 (1:1)

 

Einen enorm wichtigen Heimsieg im Derby gegen Mümling-Grumbach für den SV. Unterm Strich kann man den Sieg als verdient bezeichnen auch wenn das Spiel über weite Strecken richtig schlecht war. Die beste Phase war die erste halbe Stunde in der der SV deutlich den Ton angab und nach einem schönen Spielzug über Adrian Kaffenberger durch Nico Daum das 1:0 erzielte (12.). Adrian spielte sich auf der rechten Seite schön durch bis zur Grundlinie und brachte dann von der Torauslinie eine wunderbare Flanke vors Tor. Dort lief Nico mit Tempo zum Ball und wuchtete ihn dann per Kopf ins Netz. In der Folge blieb der SV überlegen und hatte zwei Riesenchancen durch Nico Stieber und Marco Schäfer nachzulegen. Beide liefen alleine auf Torhüter Katzenmayer zu und scheiterten im 1:1.

 

Nach dieser starken Anfangsphase verflachte das Spiel zusehends und der SV passte sich dem Niveau der an diesem Tag insiponierten Gäste an. Die frühe Auswechslung von Sebastian Amend (hat sich erneut verletzt) trug auch zu diesem Abfall bei. Wie aus dem Nichts kamen die Gäste dann zum 1:1 (40:) als der SV zunächst einen überflüssigen Eckball verschuldetet und es dann zuließ, dass Andre Eidenmüller per Kopf auf Chris Hörr verlängern konnte, der den Ball über die Linie drückte.

 

Nach der Pause blieben die Gäste weiter nach vorne harmlos, aber der auch der SV brauchte lange um wieder zu Möglichkeiten zu kommen. Als dann in der 82. Minute Boris Knust einen Freistoß fast von der rechten Eckfahne in den Strafraum wo Adrian Kaffenberger wunderbar hochstieg und den Ball erneut per Kopfball im Tor unterbrachte. Danach passierte nicht mehr fiel, obwohl die Gäste jetzt versuchen Druck aufzubauen.

 

Der Sieg ist aufgrund der guten Anfangsphase und dem etwas stärkeren Willen seitens des SV die Entscheidung zu erzwingen verdient. Spielerisch bleibt jedoch fiel Luft nach oben, aber das war an diesem Tag absolut zweitrangig. Da Rai-Breitenbach erneut für den SV spielte und gegen Groß-Umstadt gewann und auch Reichelsheim verlor und Schaafheim (erhält wegen fehlender Schiedsrichter noch 3-Punkte Abzug) unentschieden spielte, ist am Tabellenende alles enger zusammen gerückt. Nun gilt es in den nächsten beiden Spielen in Groß-Umstadt und gegen Reichelsheim weiter zu punkten.

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Joshua Lazaridis, Luca Olt, Christopher Raab, Mauricio Berner, Nico Stieber, Max Herrschaft, Steffen Freudenberger, Adrian Kaffenberger, Nico Daum, Sebastian Amend, Marco Schäfer, Maurice Daum, Boris Knust

 

(Yogi)

SV Lützel-Wiebelsbach - KSG Georgenhausen 2:2 (1:2)

 

DIe erste halbe Stunde knüpfte der SV nahtlos an die schwache Vorstellung in Ober-Roden an und überließ die Initiative den Gästen. Diese ließen den Ball gut laufen und gingen bereits in der 12. Minute verdient mit 1:0 in Führung als sie sich per Doppelpass durch die Mitte durchspielten und Lais Weber abschloss. Auch danach noch kein Aufbäumen seitens des SV und als dann Maximilian Zachow in der 28. Minute unbedrängt aus der zweiten Reihe abziehen konnte und auf 2:0 erhöhte. Erst danach legte der SV zumindest kämpferisch zu und kam mit etwas Glück in der 32. Minute zum 1:2 Anschlusstreffer. Zuerst erzwang der SV durch Nachsetzen im gegnerischen Strafraum einen Eckstoß, der dann zum Tor führte. Danach blieb das Spiel bis zur Pause ausgeglichen und insgesamt war der SV mit dem 1:2 zu diesem Zeitpunkt gut bedient.

 

Ganz anders das Bild nach der Pause aus der der SV mit viel Elan, Einsatz und Laufbereitschaft zurückkehrte. Umgekehrt war von den Gästen jetzt wenig zu sehen und sie kamen nur noch sporadisch gefährlich Richtung SV Tor. In der 75. Minute erzielte dann Sebastian Amend per Kopf den überfälligen Ausgleich. In der Schlussphase gab es dann noch die eine oder andere  kritische Situation für die Gäste, die aber mit Glück und Geschick das Unentschieden über die Zeit brachten. Über die gesamte Spielzeit gesehen ein Remis, das in Ordnung geht, aber der SV muss sich fragen warum die Leistung der ersten Hälfte so eklatant hinter der, der zweiten Halbzeit zurück blieb. Was weiterhin Mut macht ist die Leistungssteigerung nach der Pause.

 

Der SV spielte mit:

Kevin Jakob, Chritopher Stapp, Luca Olt, Christoph Raab, Mauricio Berner, Adrian Kaffenberger, Steffen Freudenberger, Max Herrschaft, Joshua Lazaridis, Nico Daum, Tassilo Schindler, Sebastian Amend, Felix Brumme, Marco Schäfer

 

(Yogi)

Germania Ober-Roden 1b - SV Lützel-Wiebelsbach 3:0 (0:0)
Gemessen an der Bedeutung des Spiels bot der SV eine enttäuschende Vorstellung in Ober-Roden. Zu keinem Zeitpunkt schaffte es der SV an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen und ließ es an Engagement und Laufbereitschaft fehlen. Trotzdem konnte in der ersten halben Stunde das Spiel noch ausgeglichen gestaltet werden und es gab jeweils zwei gute Cancen auf beiden Seiten. Bereits dabei konnte sich Kevin Jakob schon einmal auszeichnen, auf Seiten des SV vergaben Joshua Lazaridis, der einen hohen Ball nicht kontrollieren konnte und Adrian Kaffenberger im 1:1 vor dem gegnerischen Torhüter. Bis zur Pause hatten die Gastgeber dann noch zwei gute Möglichkeiten, bei denen sich erneut Kevin Jakob glänzend aufgelegt zeigte. Gefahr ging in der ersten Hälfte nur über die rechte Seite aus, wo Adrian Kaffenberger mehrfach seine Geschwindigkeit ausspielen konnte. So gesehen war das Zwischenergebnis von 0:0 bereits zur Pause glücklich.

Der von Trainer Hagendorf zur Pause geforderte Umschwung blieb jedoch in der zweiten Halbzeit aus und mit dem ersten ernsthaftzen Angriff nach der Pause gingen die Gastgeber in Führung (53.) als es durch die Mitte auf einmal schnell ging und die Abwehr nicht gut stand. Obwohl der SV danach etwas offener agierte, blieb das Spiel in die Spitze heute harmlos und bereits 13 Minuten später war die Abwehr erneut anfällig bei einem Konter, dieses mal über rechts, und kassierte das 2:0. Auch danach war kein echtes Aufbäumen seitens des SV zu erkennen und die Germania konnte das Spiel routiniert zu Ende spielen. In der 83. Minute erzielten sie gar noch das 3:0, wieder durch die Mitte mit einem einfachen Doppelpass. Insgesamt zeigte der SV in allen Mannschaftsteilen Schwächen und verlor daher gegen einenen agressiveren Gegner verdient.

 

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Christopher Stapp, Luca Olt, Christoph Raab, Mauricio Berner, Adrian Kaffenberger, Max Herrschaft, Steffen Freudenberger, Joshua Lazaridis, Nico Daum, Tassilo Schindler, Michael Haas, Alexander Grünewald, Nico Stieber

 

(Yogi)

Viktoria Klein-Zimmern - SV Lützel-Wiebelsbach 2:4 (0:2)

 

Und der SV kann auswärts doch gewinnen, und das sogar hochverdient. Aber wieder einmal machte er es unnötig spannend und musste am Ende sogar zittern, dabei war er lange überlegen und versäumte es wieder einmal das Spiel vorzeitig zu entscheiden.

 

Der SV hatte viel Respekt vor der guten Offensive der Gastgeber um Tormaschine Steve Ollesch, aber lange blieb diese vieles schuldig und die Abwehr des SV hatte alles im Griff. Aber auch der SV brauchte etwas Zeit um gefährlich nach vorne zu kommen, dann aber was es ein sehr schöner Spielzug mit Nico Daum und Joshua Lazaridis, der letzteren frei auf den gegnerischen Torhüter zulaufen ließ. Ganz cool schob Lazaridis dann den Ball am Torhüter vorbei zur Führung für den SV (28.). Danach kontrollierte der SV das Spiel und auf Zuspiel von Tassilo Schindler vollendete Max Herrschaft noch vor der Pause zum 2:0 (39.).

 

Nach der Pause dann lange das gleiche Bild, der SV war das bessere Team und hatte Chancen zu erhöhehen. Beruhigend dabei das frühe 3:0 nach der Pause durch Tassilo Schindler (48.), der einen abgewehrten Ball per Direktabnahme im Netz versenkte. Bei mindetsens drei 100%igen Chancen hätte ein viertes oder gar fünftes Tor zwingend fallen müssen, aber die alte Schwäche des SV blieb auch in diesem Spiel ein treuer Begleiter. Bis Mitte der zweiten Hälfte kamen die Gastgeber zu keiner zwingenden Möglichkeit und der SV sah wie der sichere Sieger aus, dann jedoch brachte ein Distanzschuss den 1:3 Anschlusstreffer (67.). Als nur sechs Minuten später Christoph Raab beim Versuch zu klären einen Gegenspieler unglücklich anschoss, sprang der Ball in den Lauf eines Spielers der Gastgeber, der alleine aufs Tor zulief, quer passte und damit das 2:3 einleitete. Ab dem Zeitpunkt witterten die Gastgeber ihre Chance und beim SV begann das große Zittern. Mit viel Glück und Geschick verteidigte der SV fortan die knappe Führung, das Konterspiel klappte jedoch bis zur 90. Minute nicht mehr richtig. Dann jedoch eroberte Adrian Kaffenberger in Höhe der Mittellinie den Ball und lief alleine aufs Tor zu. Vor dem Torhüter passte er quer auf den mitgelaufenen Alex Grünewald, der das vielumjubelte 4:2 erzielte. In der Nachspielzeit passierte dann nicht mehr viel und am Ende blieb es beim verdienten ersten Auswärtssieg des SV.

 

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Mauricio Berner, Luca Olt, Christoph Raab, Christopher Stapp, Max Herrschaft, Steffen Freudenberger, Adrian Kaffenberger, Joshua Lazaridis, Nico Daum, Tassilo Schindler, Michael Haas, Alex Grünewald

 

(Yogi)

SV Lützel-Wiebelsbach - KSG Rai-Breitenbach 1:0 (1:0)


Im Derby gegen Rai-Breitenbach musste der SV die zusätzlichen Ausfälle von Sebastian Amend, Michael Haas und Nico Stieber verkaften, somit stand Routinier Tassilo Schindler mal wieder in der Startelf.

 

Aber der SV war kämpferisch sofort da und hielt gut dagegen. Lange blieben jedoch Torchancen Mangelware und als dann Tassilo Schindler bei einem hohen Ball gefoult wurde und zu Fall kam, war es wieder einmal Joshua Lazaridis, der den Strafstoß souverän zum 1:0 für den SV verwandelte (21.). Danach war das Spiel ausgeglichen, aber die SV Abwehr machte es gegen die schnellen Spitzen der KSG gut. Nur einmal entwischte Stefan Geist und hatte die Riesenchance zum Ausgleich, traf aber nur das Außennetz. Insgesamt war der SV das aktivere und engiertere Team und kam mit zunehmender Spielzeit auch zu Möglichkeiten. Allein in den ersten 5 Minuten nach der Pause gab es drei gute Möglichkeiten zu erhöhen. Als dann nach einer Stunde die Gäste etwas offensiver agierten, gab es die eine oder andere hochkarätige Konterchance zum 2:0, die klarsten für Adrian Kaffenberger und Felix Brumme. Aber wieder einmal zeigte sich, dass die Schwäche im Abschluss das größte Problem beim SV bleibt. So blieb das Spiel spannend bis zum Ende, obwohl die Gäste aus dem Spiel heraus weiter harmlos blieben. Gefährlich waren sie aber immer wieder bei Standards, aber was dann doch aufs Tor kam wurde Beute vom guten Kevin Jakob im SV Tor. Unterm Strich geht der Sieg für den SV in Ordnung, auch wenn er in der letzten halben Stunde zu tief stand und zuließ, dass die Gäste Druck aufbauten, weil er das höhere Engagement an den Tag legte.

 

Christopher Stapp mit Zweikampf mit dem Rai-Breitenbacher Mirco Olt

 

 

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Mauricio Berner, Luca Olt, Christoph Raab, Christopher Stapp, Max Herrschaft, Steffen Freudenberger, Adrian Kaffenberger, Nico Daum, Joshua Lazaridis, Tassilo Schindler, Alexander Grünewald, Felix Brumme

 

(Yogi)

TV Nieder-Klingen - SV Lützel-Wiebelsbach 2:2 (1:1)

 

Bitteres Ende für den SV beim Auswärtsspiel in Nieder Klingen. Trotz Überlegenheit und guter Chancen den Sack zuzumachen musste der SV in der Nachspielzeit noch den Ausgleich hinnehmen. Dass der von einem Spieler erzielt wurde, der zu diesem Zeitpunkt eigentlich gar nicht mehr auf dem Platz hätte stehen dürfen, macht das Ergebnis doppelt bitter.

 

Aber der Reihe nach. Der SV begann nervös mit einer Reihe von Fehlern, kam aber auch immer wieder mit guten Angriffen über die erneut starke rechte Seite mit Mauricio Berner und Adrian Kaffenberger vor das gegnerische Tor ohne zunächst daraus Kapital schlagen zu können. Das Spiel der Gastgeber war relativ berechenbar, da es nahezu ausschließlich aus langen Bällen aus der eigenen Hälfte auf die Spitzen Zeyrek und Hubinsky beruhte. In der Anfangsphase brachten die noch einige Gefahr, dann jedoch stelle sich die SV Abwehr besser darauf ein und stand sicher. Etwas überraschend fiel dann der Führungstreffer für Nieder-Klingen als die SV Abwehr bei einem Freistoß von Luft etwas unsortiert war und Hubinsky unbedrängt einköpfen konnte. Danach übernahm der SV die Kontrolle übers Spiel, blieb aber beim Abschluss gewohnt harmlos und brauchte dann die Unterstützung der Gastgeber um zum Ausgleich zu kommen. Nach einer Ecke für den SV war der Ball auf dem Weg aus dem Strafraum heraus und Christopher Stapp lief hinterher. Dabei wurde er von seinem Gegenspieler festgehalten und niedergedrückt und kam zu Fall. Ein aus Sicht des Gegners völlig überflüssiges Foul und Joshua Lazaridis verwandelte sicher zum 1:1 (32.). Auch danach kam lange Zeit von den Gastgebern nichts mehr.

 

Joshua Lazaridis verwandelt den Strafstoß sicher

 

Kurz nach der Pause setzte sich der eingewechselte Sebastian Amend stark auf rechts durch und bediente den mitgelaufenen Mauricio Berner in der Mitte, der per Kopf zur Führung traf (51.). In der Folge erspielte sich der SV eine ganze Reihe guter Möglichkeiten und hätte hierbei zwingend ein drittes Tor machen müssen. Die besten Gelegenheiten hatten Sebastian Amend auf Pass von Mauricio Berner und Nico Daum nach Zuspiel von Joshua Lazaridis. In der 75. Minute kam es dann zu einer Tätlichkeit von Zeyrek, der Joshua Lazaridis vor einem Einwurf den Ball aus drei Metern Entfernung an den Kopf warf. Warum Schiedsrichter Schweedt diese Aktion nur mit gelb ahndete wird sein Geheimnis bleiben. Als in der Schlussphase Nieder-Klingen dann aktiver wurde, auch weil das Anlaufen seitens des SV nachließ, brachte die langen Bälle wieder das eine oder andere Mal Gefahr vor dem SV Tor und in der Nachspielzeit traf Zeyrek dann zum glücklichen 2:2 für die Gastgeber.

 

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Mauricio Berner, Michael Haas, Christoph Raab, Christopher Stapp, Max Herrschaft, Steffen Freudenberger, Adrian Kaffenberger, Luca Olt, Joshu Lazaridis, Nico Daum, Sebastian Amend, Tassilo Schindler, Baoris Knust

 

(Yogi)

Hassia Dieburg - SV 1935   2:1

Beim Auswärtsspiel in Dieburg schaffte es der SV nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen.Vor allem in der ersten Hälfte schaffte es der SV nicht ins Spiel zu kommen, war im Mittelfeld nicht richtig präsent, kam nicht in die Zweikämpfe und schaffte es nicht gefährlich vors gegnerische Tor zu kommen. Auch die Gastgeber brannten spielerisch kein Feuerwerk ab und waren primär über lange Diagonalbälle gefährlich. Das reichte jedoch um den SV das eine oder andere mal in Bedrängnis zu bringen. Vor dem 1:0 hatte der SV mehrfach die Chance zu klären, schaffte es jedoch nicht und kassierte folgerichtig den Treffer zum 1:0 (23.) durch Robín Schnitzer. Das beste an der ersten Halbzeit war noch der Spielstand von 1:0 auch weil der SV ungewöhnlich nervös agierte.

Nach der Pause wurde der SV besser und gestaltete das Spiel nun ausgeglichen. Insgesamt blieben hochkarätige Chancen auf beiden Seiten jedoch Mangelware. Ein Treffer von Sebastian Amend wurde nicht gegeben, weil der Schiedsrichter den Ball beim Zuspiel von Max Herrschaft im Aus wähnte. Als der SV nach vorne mehr wagte, wurde er in der 84. Minute ausgekontert. Im Duell 1:1 konnte Michael Haas den Torschützen Ouissam Hamdi nicht aufhalten und der erzielte alleine vor Torhüter Kevin Jakob das vorentscheidende 2:0 (83.). Der Anschlusstreffer zum 2:1 (90.) durch einen Foulelfmeter von Joshua Lazaridis (Max Herrschaft war im Strafraum gehalten worden) kam zu spät um dem Spiel noch eine Wende geben zu können. In der Nachspielzeit wurde Adrian Kaffenberger noch mit gelb-rot des Feldes erwiesen.

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Christopher Stapp, Michael Haas, Christoph Raab, Mauricio Berner, Joshua Lazaridis, Steffen Freudenberger, Nico Stieber, Max Herrschaft, Adrian Kaffenberger, Nico Daum, Sebastian Amend, Luca Olt, Tassilo Schindler

(Yogi)

 

SV 1935 - Germania Babenhausen  1:0

 

Gegen die favorisierten Gäste aus Babenhausen landete der SV einen überzeugenden und hochverdienten Sieg. Von Beginn an war der SV das aktivere Team und hatte bereits in den ersten 10 Minuten zwei gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Aber wieder machte sich das bekannte SV Dilemma breit, vor dem Tor kommt der letzte Ball nicht gut genug oder der Abschluss bleibt harmlos. Nach einer halben Stunde fanden die Gäste dann besser ins Spiel und zeigten, das sie im Spiel nach vorne durchaus ihre Qualitäten haben, dennoch schmeichelte ihnen der Pausenstand von 0:0.

 

Obwohl sich Babenhausen für die zweite Halbzeit viel vorgenommen hatte, dominierte der SV das Spiel über weite Strecken durch seine Zweikampf orientierte couragierte Spielweise. Immer wieder wurden gerade über die seit einigen Spielen starke rechte Seite mit Mauricio Berner und dem ganz starken Adrian Kaffenberger Angriffe vorgetragen und Flanken vors Tor gebracht, aber was der SV auch versuchte, der Ball wollte einfach nicht ins gegnerische Tor. Beste Chancen durch zweimal Nico Stieber, Sebastian Amend und Nico Daum konnten nicht genutzt werden. Ein überragender Freistoß von Joshua Lazaridis ging an die Latte und im Anschluss an eine Ecke klatschte ein Volleyschuss von Christoph Raab an den Pfosten. Aber auch die Gäste setzten hin und wieder Nadelstiche und so lebte das Spiel bis zum Schluss von der Spannung.

 

Und dann fiel doch noch die viel umjubelte Entscheidung zu Gunsten des SV. Ein Konter schickte Sebastian Amend ins Laufduell gegen den Babenhäuser Torwart, dem der Ball versprang, aber bevor Sebb den Ball ins leere Tor schieben konnte, klärte der Torhüter in letzter Sekunde zur Ecke. Den von Max Herrschaft getretenen Eckball wuchtete Christoph Raab dann per Kopf in die Maschen (90.). Auch die zweiminütige Nachspielzeit brachte den Sieg nicht mehr in Gefahr und der SV fuhr endlich mal den verdienten Lohn ein. Dass auch Groß-Umstadt (Sieg gegen Groß-Bieberau) und Ober-Roden (Unentschieden gegen Schaafheim) punkteten macht den Sieg umso wertvoller.

 

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Christopher Stapp, Michael Haas, Christoph Raab, Mauricio Berner, Adrian Kaffenberger, Joshua Lazaridis, Steffen Freudenberger, Nico Stieber, Nico Daum, Tassilo Schindler, Max Herrschaft, Sebastian Amend, Marco Schäfer 

 

(Yogi)

 

SV Lützel-Wiebelsbach - TSG Steinbach   1:0 

 

Das war ein Ergebnis mit dem im Vorfeld nun wirklich nicht zu rechnen war. Neben den beiden Langzeit-Ausfällen Martin Kraus und Sebastian Hagendorf musste der SV kurzfristig sieben weitere Spieler ersetzen und trat somit mit dem letzten Aufgebot im ersten Punktspiel der neuen Saison gegen Steinbach an. Der eine oder andere Spieler hatte dann auch in den ersten Minuten einige Probleme ins Spiel zu kommen, dann aber lieferte der SV kämpferisch eine beeindruckende Leistung ab und ließ die spielerisch überlegenen Gäste nie wirklich ins Spiel kommen und gewann am Ende hochverdient mit 1:0. Beiden Mannschaften merkte man die fehlende Spielpraxis der letzten Wochen an und die Fehlerquote im Spielaufbau war auf beiden Seiten hoch. Die zweiten Bälle wurden jedoch überwiegend von den präsenteren Gastgebern gewonnen und so ergab sich schon früh ein Chancenplus für den SV. Als nach 20 Minuten sich Adrian Kaffenberger wunderbar über links durchsetzte und in der Mitte Sebastian Amend bediente erzielte der per Direktabnahme mit links die nicht überraschende Führung ür den SV. In der Folge hatten die Gäste zwar mehr Spielanteile Zwingendes sprang jedoch zunächst nicht heraus, im Gegenteil hatte der SV noch die eine oder andere gute Möglichkeit vor der Pause zu erhöhen.

 

Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, Spielanteile bei den Gästen, echte Chance bis auf eine Ausnahme nur für den SV. Direkt nach Wiederanpfiff hatte Sebastian Amend eine große Möglichkeit zum 2:0. Als dann auch die angeschlagenen Mauricio Berner und Sebastian Amend vom Platz mussten, änderte sich nichts am Spielablauf. Im Gegenteil, die eingewechselte Geheimwaffe Tassilo Schindler hatte zwei gute Möglichkeiten zu einem weiteren Treffer. Bei der bereits angesprochenen einzigen zwingenden Chance der Gäste reagierte Kevin Jakob prächtig gegen Daniel Reimer und so bliebe es bis zum Abpfiff beim 1:0 für den SV, ein Sieg, den sich der SV auf Grund seiner kämpferischen Einstellung und Überlegenheit auch verdiente. Nach dem Rückzug des SV Reinheim war dies ein wichtiger Dreier, der den SV in der Tabelle nun auch vor Groß-Umstadt brachte. Nur auf diesem Weg kann sich der SV dem drohenden Abstieg entgegenstellen.Positiv bemerkbar machte sich die Rückkehr von Christoph Raab, der der Abwehr Sicherheit verlieh, besonders beeindruckend war die Einstellung der Oldies Boris Knust, Steffen Freudenberger, Percy Schwinn und Tassilo Schindler.


Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Christopher Stapp, Percy Schwinn, Christoph Raab, Mauricio Berner, Joshua Lazaridis, Steffen Freudenberger, Adrian Kaffenberger, Boris Knust, Sebastian Amend, Nico Daum, Alex Grünewald, Tassilo Schindler, Pascal Balonier 

 

(Yogi)

 

Türkspor Beerfelden - SV Lützel-Wiebelsbach  2:0  (Kreispokal)

Auch Lützelbach scheitert an Türkspor Beerfelden

 

Im Viertelfinale des Schmucker-Kreispokal musste sich unser SV den Gastgebern mit 2:0 geschlagen geben. Auf dem „allseits beliebten“ Hartplatz in Beerfelden gingen die Gastgeber durch Aydogan in der 25ten Minute in Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Uelger auf 2:0 (45.). Lützelbach lieferte keine gute Partie ab und somit geht der Sieg von Beerfelden auch in Ordnung.

 

(David Krejtscha)

SV Lützel-Wiebelsbach - TSV Richen  4:0

 

Am gestrigen Sonntag konnte unsere 1a etwas Selbstvertrauen sammeln, bevor es bald in die Rückrunde der KOL geht. Gegen den dieburger A-Ligisten Richen gewann das Team des SV 4:0. Spieler der Spiels wurde hier Sascha „Yves“ Amend, welcher drei Tore selbst erzielte und maßgeblich am Eigentor der Richener beteiligt war.
Die Tore fielen in den Minuten: 31., 37., 41., 63.

 

(David Krejtscha)

SV Lützel-Wiebelsbach - Eintracht Leidersbach  1:6

 

Auch am gestrigen Sonntag gab es eine hohe Niederlage für die erste Mannschaft des SV. Gegen Eintracht Leidersbach (gespielt wurde auf dem Kunstrasen der SG Sandbach) stand es zur Halbzeit 1:3 (Tor: M. Schäfer). In der zweiten Halbzeit erzielte der Gegner innerhalb von acht Minuten drei Tore zum Endstand (52., 55., 60.).

 

(David Krejtscha)

TSV Seckmauern - SV Lützel-Wiebelsbach  3:0
 
In einem fairem Spiel, bei eisigen Temperaturen, unterlag unser SV den „Blauen“ mit 3:0. Trainer Hagendorf musste gegen den vollbesetzten Gruppenligisten auf einige Stammkräfte (u.a. Stieber, Olt, Lazaridis, Haas) sowie auf den in den Frankfurter Raum gewechselten Sascha Friedrich verzichten, wodurch sich aber die erste 11 aus 10 gebürtigen Lützelbachern zusammen setzte. Der TSV dominierte die Partie von Beginn an und unsere Grünen konzentrierten sich auf die Abwehrarbeit. Dass man die offensivstarken Nachbarn nicht 90 Minuten vom Tor weghalten konnte war klar, doch das 1:0 nach 10 Minuten erzielte TSV-Stürmer Raitz nach einem Missverständnis beim SV mit einigem Glück.
 
Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit musste Raab, der heute nach einem halben Jahr Verletzungspause sein Comeback gab, bei einem Standard riskant klären und traf ins eigene Tor (50.). Ein TSV-Spieler wäre aber ebenfalls bereit gestanden, so dass es wohl so oder so zum 2:0 gekommen wäre. Danach zeigte sich der SV auch mal in der Offensive und konnte sich u.a. durch Kaffenberger zwei, drei gute Tormöglichkeiten erspielen, ohne diese aber zu nutzen. Den Treffer zum 3:0 erzielte dann Graetsch in der 68ten Minute, nachdem der SV es versäumte den Ball sicher zu klären. Große Torchancen waren dann für beide Teams eher Mangelware und so blieb es beim 3:0.
 
Erfreulich, trotz Eigentor, verlief das Comeback von Innenverteidiger Raab, welcher gleich für mehr Stabilität sorgte und an dem sich die TSV-Spieler ein ums andere Mal die Zähne ausbissen.
 
Aufstellung: Jakob, Stapp, Berner, Raab, Knust (73. P. Balonier), Kaffenberger, Herrschaft, Sebastian Amend (77. Knust), Sascha Amend, N. Daum (73. Schwinn), Schäfer (73. Freudenberger)
 
(Yogi)

VfL Michelstadt - SV Lützel-Wiebelsbach  7:0

 

Im Spiel unserer KOL-Mannschaft gegen den Gruppenligisten sah es bis zur Halbzeit vom Ergebnis her noch gut aus. Robert Sterz erzielte in der 40ten Minute die 1:0 Pausenführung für die Gäste. Nach Wiederanpfiff legte der VfL aber los und erhöhte durch Robert Sterz auf 3:0 (47., 51.). Schiedlowski (63.), Kanat (66.) und ein Doppelpack des eingewechselten Breitwiesers (71., 89.) führten dann zu der klaren 7:0 Niederlage.

 

(David Krejtscha)

Hinrundenrückblick 1a - Der Plan der nicht aufging

 

Mit nur drei Siegen aus 15 Spielen musste der SV auf dem letzten Tabellenplatz überwintern. Zwar könnte man durch einen Sieg im Nachholspiel gegen den TV Nieder-Klingen den Relegationsplatz erreichen, trotz allem können die Spieler und Verantwortlichen nicht zufrieden sein. Die wenigsten selbst erzielten Tore und die meisten Gegentore (zusammen mit Germ. Ober-Roden II. und der TSG Steinbach) stehen zu Buche. Doch genau die Verbesserung des zweitgenannten war eigentlich der Plan der Verantwortlichen. Mit Sebastian Hagendorf verpflichtete man im Frühjahr 2016 einen erfahrenen Innenverteidiger als Spielertrainer, welcher zusammen mit Christoph Raab für Stabilität sorgen sollte. Doch dann der Schock: Hagendorf reist sich am 17.04 im Spiel mit seinem ehemaligen Verein (TSV Höchst) beim VFL Michelstadt das Kreuzband. Seit her stand er nicht mehr als Spieler auf dem Platz. Trotz allem führte er, zusammen mit Schindler, die Mannschaft von außen zum Klassenerhalt. Die nächste schlechte Nachricht dann nach der Vorbereitung, in der unser SV gute Leistungen zeigte und Lust auf die neue Runde machte: auch Raab steht verletzungsbedingt in der Hinrunde nicht mehr zur Verfügung. So musste auf diesen Positionen improvisiert werden. Hauptsächlich spielten dann Haas, M. Daum, Kraus oder Olt in der Innenverteidigung und zeigten ebenso ansprechende Leistungen, fehlten dann aber wieder an anderen Stellen.

 

Zum Auftakt der Saison ging es direkt zum späteren Herbstmeister nach Sandbach. Auf dem SG-Kunstrasen erzielte Olt nach sehenswerter Vorarbeit von dem neuen SV-Kapitän Sebastian Amend das 0:1. Doch die Führung sollte nicht lang halten und in Halbzeitzeit zwei drehten die Gastgeber auf und gewannen verdient mit 4:1. Im ersten Heimspiel dann direkt das erste Erfolgserlebnis. Nach einem zwischenzeitlichen 1:1 erhöhte der kurz vorher eingewechselte Knust auf 2:1 (83.). Kurz darauf machte Marco Schäfer mit seinem zweiten Tor (84.) an diesem Tag den Sack zu.

Erfolgreiche Einwechslung: Kurz darauf erzielt Knust den Führungstreffer gegen Nieder-Klingen

 

Im nächsten Auswärtsspiel, bei dem bis dahin überraschenden Tabellenführer Steinbach, musste der SV eine unglückliche Niederlage hinnehmen, was der Startschuss für eine Niederlagenserie war. Gegen Schaafheim, Babenhausen und Hassia Dieburg gab es drei „Klattschen“ am Stück. Insgesamt kassierte der SV in diesen drei Spielen 14 Tore und konnte kein einziges selbst erzielen. Gegen den Aufsteiger Rai-Breitenbach sollte bzw. musste schon die Wende kommen, doch auch dieser Plan ging nicht auf. Die Gastgebende KSG führte zur Halbzeit schon mit 2:0, verlor aber einen Spieler durch gelb/rot. Die Hoffnung nach dem Anschlusstreffer von Olt in der 48ten hielt sich nicht lang und so verlor man auch in diesem 6-Punkte-Spiel mit 4:1. Nach einer 0:3 Niederlage gegen Klein-Zimmern, in der wie schon oft in der Saison innerhalb kürzester Zeit mehrere Gegentore fielen (0:1 39., 0:2 42.), was die SV-Akteure oft aus dem Konzept brachte, folgte die beste Phase der Hinrunde.

 

Denn im Spiel gegen Germania Ober-Roden konnte der SV seinen zweiten Saisonsieg einfahren, natürlich auf dem eigenem Platz. In diesem hitzigen Spiel (vier Rote Karte, davon drei für die Gäste) lief der SV zuerst einem Rückstand hinterher. Stieber egalisierte diesen kurz nach der Halbzeit. Die Gäste hatten die große Möglichkeit erneut in Führung zu gehen, doch Elfmeterkiller-Jakob vereitelte dieses. Kurz vor Schluss (83.) war es dann der eigentlich noch A-Jugendliche Herrschaft, welcher den SV zum Sieg köpfte. Eine Woche später holte der SV seinen ersten und auch einzigen Punkt auf auswärtigen Platz in Georgenhausen. Beim 0:0 blieb die Defensive des SV auch zum ersten Mal ohne Gegentor. Auch im dritten Spiel in Serie blieb der SV ohne Niederlage, da die Gäste aus Reinheim kurz vor Spielbeginn abgesagt haben und der SV so drei wichtige Punkte zugesprochen bekommen hat.

 

Im anschließenden kleinen Derby beim FV Mümling-Grumbach ging es standesgemäß heiß her. Der SV hielt sich wacker, kassierte aber trotz Überzahl (gelb/rot in der 59.) das 1:0 durch Rinnert. Aller Bemühungen zum Trotz blieb es bei diesem Ergebnis. Daraufhin folgten zwei 6-Punkte-Spiele gegen die Groß-Umstadt (Heim) und Reichelsheim (Auswärts), aus denen unsere Grüne nur einen Punkt erzielen konnten und wie hätte es anders sein sollen, natürlich beim Heimspiel (3:3).

Dauerbrenner, Kapitän und üblicherweiße Stürmer Amend (hier gegen Groß-Umstadt) spielte diese Hinrunde vermehrt zurückgezogen im Mittelfeld

 

Zum Auftakt in die Rückrunde durfte man die bis dahin noch ungeschlagenen Sandbacher begrüßen. Viele Zuschauer trauten ihren Augen nicht. Der SV zeigte sein wohl bestes Spiel und verlangte den Gästen alles ab. Nachdem es zur Halbzeit noch 0:0 stand, erzielte Maurice Daum die 1:0 Führung und viele träumten schon vom Sieg gegen den Tabellenführer. Doch dieser erzielte in der 76ten den Ausgleich, was alles in allem auch gerecht war. Auch wenn nur ein Punkt heraussprang, zeigte der SV in dieser Partie, dass er trotz der Platzierung in der Liga mithalten kann und verabschiedete sich respektabel in die Winterpause.

 

Die Dauerbrenner für den SV waren in der Hinrunde Sebastian Amend und Mauricio Berner, die in allen 14 ausgetragenen Spielen (Reinheim wurde nicht gespielt) der 15 Spiele zum Einsatz kamen. Sechs Spieler schafften es immerhin auf 13 Einsätze. Allerdings fielen mit Stieber und Krauss zwei wichtige und erfahrene Stützen der Mannschaft in fünf Spielen aus. Die meisten Tore erzielte Herrschaft (drei Stück). Aber genau hier ist eine große Baustelle. SG Groß-Bieberaus Stürmer Kotsaridis sowie Sebastian Kurz von Viktoria Schaafheim haben alleine mehr erzielt als die gesamte SV Mannschaft (beide 18 Tore, SV gesamt 17 Tore).

 

Die Auswärtsschwäche, die die „Grünen“ noch aus der letzten Saison kennen, in der man mit dem ersten Auswärtssieg am letzten Spieltag den Klassenerhalt schaffte, ist auch diese Saison wieder allgegenwärtig. Einen Punkt konnte man Auswärts erst ergattern, die restlichen 11 Punkte verbuchte die Mannschaft immer auf dem Bergfeld. Somit ist man zusammen mit Ober-Roden das einzige Team ohne Sieg auf fremden Platz. Es gibt einiges zu tun für das Trainerteam und die Mannschaft. Während man auch zum Auftakt in die Rückrunde noch auf Hagendorf als Spieler verzichten muss, steht zumindest wieder mit Raab ein Turm in der Schlacht zur Verfügung.

 

(David Krejtscha)

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