SV 1935 Lützel-Wiebelsbach e. V.
SV 1935 Lützel-Wiebelsbach e. V.

Spielberichte der 1. Mannschaft Saison 2018/19

SV Lützel-Wiebelsbach - KSG Rai-Breitenbach 1:2 (0:1)

 

Auch im derby gegen Rai-Breitenbach reichte es für den SV nicht zum Punktgewinn. In einem Spiel, das eigentich keinen Sieger verdient hatte unterlag der SV mit 1:2, auch deshalb, weil er ein völlig überflüssiges Tor zum 0:1 kassierte und in seiner besten Phase zwei Hochkaräter durch Felix Brumme und Sebastian Amend nicht nutzen konnte.

 

Der SV musste mit Max Herrschaft, Sascha Amend, Christopher Stapp, und Nico Daum erneut einige Stammkräfte ersetzen, der angeschlagene Sebastian Amend saß zunächst auf der Bank. Dennoch begann der SV gut und fand schneller ins Spiel. Wirklic zwingend war das aber auch nicht. Danach hatten die Gäste ihre beste Phase, aber auch hier blieben hochkarätige Chancen Mangelware. Dann fiel in der 26.  Minute überraschend doch die Führung für die Gäte. Marco Reppe schlug einen Freistoß von der Außenlinie vors Tor und der Ball wurde immer länger und fiel zum 0:1 ins lange Eck. Dabei machte Kevin Jakob im Tor des SV nicht die beste Figur. Im Moment kassiert der SV Gegentore, die so vermutlich kein anderer Verein kassiert.

 

Danach plätscherte das Spiel bis zur Pause mehr oder weniger vor sich hin, mit leichten Vorteilen für die Gäste. Nach dem Wechsel wollte der SV das Spiel in die Hand nehmen, kassierte aber nach einem schönen Spielzug der Gäste das 0:2 in der 53. Minute. Marco Reppe konnte unbedrängt von rechts flanken und dein Ball auf den langen Pfosten fand Christian Koch, der per Kopf traf. Danach übernahm der SV zunehmend die Kontrolle, verpasste es aber immer wieder aus aussichtsreichen Ansätzen Kapital zu schlagen, weil dann doch immer wieder auch leichte Fehler unterliefen. Mit etwas Unterstützung der Gäste, der Versuch eines Befreiungsschlags traf den eigenen Mann, fiel der Gäste dann vor die Füße von Luca Olt, der zum 1:2 vollendete (67.).

Danach schwammen die Gäste erheblich und der SV machte Druck. Bei zwei Großchancen fehlte dann am Ende aber die Präzission. Zunächst konnte Felix Brumme eine.gute Flanke von Sebastian Amend freistehend nicht verwerten, danach war es Sebastian Amend, der in aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig traf und vergab,

 

Als in der Schlussphase der SV dann alles nach vorne warf, hatten die Gäste noch die eine oder andere gute Kontermöglichkeit zu einem weiteren Treffer. Am Ende blieb es aber bei der 1:2 Niederlage. Fußballerisch haben beide Mannschaften deutlich Luft nach oben, aber am Ende ist es halt leider immer der SV, der verliert.

 

Der SV spielte mit:

Kevin Jakob, Mauricio Berner, Percy Schwinn, Christoph Raab, Alpay Ince, Steffen Freudenberger, Luca Olt, Tobias Fey, Nico Stieber, Nihat Celiköz, Adrian Kaffenberger, Felix Brumme, Sebastian Amend

 

(Yogi) 

 

SV Lützel-Wiebelsbach - TV Fränkisch-Crumbach 0:2 (0:0)

 

Im Kampf um den Klassenerhalt tritt der SV weiter auf der Stelle und erneut reichte eine engagierte Vorstellung nicht zum Punktgewinn. In einem Spiel auf Augenhöhe war es ein äußerst unglückliches Tor, das zum 0:1 Rückstand führte. Aber auf der anderen Seite muss man auch akzeptieren, dass es zur Zeit trotz einiger guter Ansätze eben auch nicht zum Torerfolg reicht und man eben Spiele nur gewinnen kann, wenn man auch Tore schießt.

 

Die Gäste versuchten von Beginn an das Spiel zu machen ohne dabei wirklich zwingend zu werden. Das lag wieder einmal an der guten Defensive des SV, die weitgehend zur Stelle war und wenig zuließ. Umgekehrt gelang es dem SV vor allem über die starke rechte Seite mit Mauricio Berner und Adrian Kaffenberger gute Angriffe zu inszenieren. Als nach 25 Minuten der zuletzt gut spielende Marco Schäfer verletzt vom Platz musste, wurde er vom immer noch angeschlagenen Sebastian Amend ersetzt. Der bereitete dann die größte Chance der ersten Halbzeit vor, als er sich auf rechts durchsetzte und eine punktgenaue Flanke auf dem im Strafraum frei stehenden Nico Stieber schlug. Leider ging jedoch dessen Kopfball übers Tor. So blieb es dann bis zur Pause beim torlosen Unentschieden, mit dem der SV zu diesem Zeitpunkt besser leben konnte als die Gäste, deren Unzufridenheit sich mehr und mehr in lautstarken Bemerkungen äußerte.

 

So war dann auch das Fazit zur Pause von Tobias Fey die Feststellung, dass heute gewinnt, wer das erste Tor erzielt. Folgerichtig investierten beide Seiten nach dem Wechsel mehr in die Offensivbemühungen und die Gäste wurden dabei auch zweimal gefährlich ohne zum erfolgreichen Abschluss zu kommen. Aber auch der SV startete nun einige velversprechende Angriffe, aber wie so oft erreichte der lezte Ball nicht den eigenen Mann oder traf nicht ins Tor. Zu einem Zeitpunkt als der Unmut der Gäste nicht mehr überhörbar war, fiel dann doch das 0:1 für die Gäste (61.), aber was für ein Tor. Stefan Stefanovski schoss aus der zweiten Reihe aufs SV Tor und der eigentlich harmlose Ball sprang vor Kevin Jakob auf und dabei so unglücklich nach oben weg, dass er unhaltbar für Jakob im Tor landete. So ein Tor kassierst du wahrscheinlich wirklich nur, wenn du hinten stehst.

 

Danach wurde der SV offener, aber damit auch anfälliger für Konter. Wieder war es eine Flanke von rechts, die für die größte Gefahr sorgte, dieses mal war es Luca Olt, der per Kopf scheiterte. So war es dann folgerichtig ein Konter in der 86. Minute, der das Spiel zugunsten der Gäste entschied. Wieder war Stefanovski der Nutznießer und avancierte damit mit seinen beiden Toren zum Matchwinner.

 

Auch wenn die Gäste spielerisch Voteile hatten und mehr Ballbesitz, war der Einsatz und das Zweikampfverhalten des SV erneut gut und hätte mit etwas mehr Glück auch zu einem Punktgewinn reichen können. Daher ist die Lehre aus dem Spiel die, noch mehr in die Vorbereitung und die Spiele zu invetieren und damit das Glück auch mal zu erzwingen. Das nächste Spiel zu hause gegem Rai-Breitenbach wäre die beste Möglichkeit damit anzufangen.

 

Der SV spielte mit:

Kevin Jakob, Mauricio Berner, Percy Schwinn, Christoph Raab, Sascha Amend, Luca Olt, Steffen Freudenberger, Adrian Kaffenberger, Nico Stieber, Tobias Fey, Marco Schäfer, Sebastian Amend

 

 

(Yogi)

 

FV Mümling-Grumbach - SV Lützel-Wiebelsbach 1:0 (0:0)

 

Die Vorzeichen vor diesem Spiel standen schlecht für den SV, musste doch neben den seit längerem ausfallenden Max Herrschaft, Christopher Stapp und Nico Daum auch Sebastian Amend, der sich schon seit Wochen angeschlagen in den Dienst der Mannschaft gestellt hat, und kurzfristig auch Nico Stieber ersetzt werden. Somit war es quasi das letzte Aufgebot, das der SV gegen den favorisierten Tabellendritten aus Mümling-Grumbach ins Rennen schicken konnte. Dass die Niederlage unter diesen Umständen äußerst unglücklich ausfiel ist dabei nur ein schwacher Trost. Unglücklich vor allem deshalb, weil der SV ein reguläres Tor erzielte, das aber der schlecht platzierte Schiedsrichter nicht erkennen konnte und daher weiterlaufen ließ.

 

Der SV begann verunsichert und äußerst nervös und mit hoher Fehlerquote und die Gastgeber hatten in der Anfangsphase klar Oberwasser und entwickelten viel Druck. Aber spätestens am Strafraum des SV war die Gefahr vorbei und so wurde es selten wirklich gefährlich vor dem SV Tor. In dieser Phase gab der SV aufgrund einer hohen Fehlerquote den Ball zu schnell wieder her. Das änderte sich erst nach etwa 20 Minuten, jetzt kam der SV zunehmend öfter über die Außen nach vorne und gestaltete das Spiel jetzt offen. Zu diesem Zeitpunkt lag der SV allerdings bereits mit 1:0 im Rückstand nachdem Patrick Kepper einen Abpraller außerhalb des Strafraums direkt zu einem Torschuss nutzet und dabei der eher harmlose Ball unglücklich von Christoph Raab ins Tor abgelenkt wurde. Auch wenn der Gegentreffer so gesehen unglücklich für den SV war, so war er dennoch zu diesem Zeitpunkt verdient für die Gastgeber. Die beste Chance der ersten Halbzeit, ein Kunstschuss von Felix Brumme, verlangte Matthias Zatochil im Tor der gatsgeber alles ab, um den Ball noch über die Latte lenken zu können.

 

Gestärkt durch das Wissen, dass man an diesem Tag durchaus mit den Gastgebern mithalten kann, wurde der SV nach der Pause mutiger und jetzt auch gefährlich. Nach rund einer Stunde fiel dann auch der verdiente Ausgleich durch Marco Schäfer, wurde aber vom Schiedsrichter nicht anerkannt, weil er aus seiner Position nicht klar erkennen konnte, dass der Ball hinter der Linie war. Erneut ein unglücklicher Ausgang für den SV, der in der Folge weiter auf Augenhöhe mit den Gastgebern agierte. Da aber beide Seiten nichts zählbares mehr zustande brachten, blieb es bei diesem Spielstand bis zum Abpfiff. Eine Punkteteilung wäre heute das gerechte Ergebnis gewesen.

 

Erwähnenswert noch der gute Einstand des A-Jugendlichen Nihat Celiköz, der in der Schlussphase Marco Schäfer im Sturm ablöste. Kämpferisch kann man heute jedem der eingesetzten Spieler eine gute Leistung attestieren, unter den gegebenen Umständen nicht selbstverständlich. In der Summe ein Engagement der ganzen Mannschaft, das heute mehr verdient gehabt hätte. Auch wenn in den nächsten Wochen schwere Aufgaben anstehen, sollte dieser Auftritt dem SV Mut machen.

 

Der SV spielte mit:

Kevin Jakob, Mauricio Berner, Percy Schwinn, Christoph Raab, Sascha Amend, Steffen Freudenberger, Luca Olt, Adrian Kaffenberger, Felix Brumme, Tobias Fey, Marco Schäfer, Boris Knust, Nihat Celiköz

 

(Yogi)

SV Lützel-Wiebelsbach - Viktoria Schaafheim 0:0

 

Beiden Mannschaften merkte man die Verunsicherung durch die schlechte Tabellensituation an, aber auch, dass sie gewillt waren wenigsten kämpferisch alles in die Waagschale zu werfen. Beide spielten mit viel Engagement und Tempo, aber auch mit einer erschreckend hohen Fehlerquote. Am Ende war es ein durchaus gerechtes Unentschieden, auch wenn die Gäste vor allem in der zweiten Halbzeit mehr vom Spiel hatten,

 

Das Abstiegsduell begann durchaus flott und mit einer guten Chance von Sebastian Amend, der einen Steilpass aus dem Mittelfeld aufnahm mit seinem Lupfer über den Torwart jedoch zu hoch zielte. Nach sieben Minute war dann die schwere Verletzung von Onur Öcal und eine rund fünfminütige Unterbrechung, die dem Spiel etwas den Stecker zog. In der Folge gab es trotz guter Absätze auf beiden Seiten keine wirklich zwingenden Aktionen, weil es am Ende das letzte Zuspiel oder der Abschluss waren, die nicht wirklich gelangen. Somit war das torlose Remis zur Pause nur die logische Konsequenz.

 

Nach dem Wechsel übernahmen die Gäste zunehmend die Spielkontrolle ohne dabei wirklich gefährlich zu werden. Die Abwehr des SV stand weiter sicher und ließ nur eine gute Möglichkeit zu, als die Gäste auf halblinks im Strafraum zum Abschluss kamen, der gute Kevin Jakob jedoch den Ball in die kurze Ecke zum Eckball abwehren konnte. Darüber hinaus waren vor allem Distanzschüsse das Mittel der Wahl der Schaafheimer Angreifer, diese aber waren entweder harmlos oder bei Jakob gut aufgehoben.

 

Umgekehrt kam der SV sporadisch über die Außen durch, gefährlich wurde es aber auch erst kurz vor Schluss als Marco Schäfer zweimal beinahe der lucky Punch geglückt wäre. Beidesmal kam das Zuspiel von rechts und beim ersten mal schoss er stark bedrängt per Direktabnahme den Torwart an. Die zweite Möglichkeit war die dickste im ganzen Spiel als Mauricio Berner eine Flanke fast von der Außenlinie auf den langen Pfosten schlug, wo Schäfer völlig frei zum Schuss kam, den Ball aber nicht voll traf und Torwart Gunkel abwehren konnte. Man muss aber auch zugeben, dass ein Sieg heute nicht verdient gewesen wäre. Unterm Strich hatten die Gäste mehr vom Spiel, die besseren Chancen hatt der SV.

 

Der SV spielte mit:

Kevin Jakob, Mauricio Berner, Percy Schwinn, Christoph Raab, Sascha Amend, Steffen Freudenberger, Tobias Fey, Luca Olt, Adrian Kaffenberger, Nico Stieber, Sebastian Amend, Felix Brumme, Marco Schäfer

 

(Yogi)

 

Viktoria Klein-Zimmern - SV Lützel-Wiebelsbach 3:0
 
Hauptsächlich in der ersten Halbzeit verlor der SV das Spiel. Da war man immer einen Schritt zu spätund nach vorne lief überhaupt nichts. Mit dem 2:0 zu Halbzeit war man noch gut bedient.
Im zweiten Abschnitt konnten die SVler das Spiel offen gestalten und erarbeiteten sich auch einige Torchancen, darunter eine Freistoß von Percy Schwinn an den Pfosten. Doch ein Treffer wollte den “Grün-Weißen” nicht gelingen. Stattdessen musste man in der letzten Spielminute noch das 0:3 durch einen Konter hinnehmen.
 
(J. Eigl)

SV Lützel-Wiebelsbach - SG Babenhausen/Langstadt 0:2 (0:0)

 

Gegen den souveränen Spitzenreiter aus dem Bachgau musste der SV mit Luca Olt, Max Herrschaft und Christopher Stapp erneut drei Stammkräfte ersetzen und agierte daher von Anfang an mit einer defensiven Grundhaltung. Nach vorne waren es mehr oder weniger nur Nadelstiche, die der SV setzen konnte, defensiv aber gelang es mit einer ganz starken kämpferischen Einstellung den Spitzenreiter weitgehend in Schach halten.

 

Sicher waren die spielerischen Vorteile und Ballbesitzzeiten von Anfang an auf Seiten der Gäste, aber spätestens in Strafraumnähe waren auch sie mit ihrem Latein am Ende und haderten mit zunehmender Spielzeit mit sich selbst. Mit viel Wohlwillen waren es zwei hochkarätige Chancen, die die Gäste bis zur 81. Minute herausspielen konnten, die aber beide mit Abschlüssen übers Tor endeten. Sonst zeigte sich die Abwehr des SV sehr aufmerksam und gewann die entscheidenden Zweikämpfe. Gefahr ging in erster Linie aus Standards und aus Schüssen aus der zweiten Reihe hervor, die aber spätestens beim guten Kevin Jakob im Tor des SV ihren Meister fanden.

 

Umgekehrt gelang es dem SV nur selten gefährlich vors Tor der Gäste zu kommen, die beste Gelegenheit hatte dabei noch Sebastian Amend als er nach rund 70 Minuten nach gutem Zusammenspiel mit Adrian Kaffenberger auf rechts im Strafraum zum Abschluss kam. Sein gut angestzter Schuss konnte dann jedoch in letzter Sekunde noch zur Ecke abgewehrt werden. Auch wenn in der Schlussphase die Gäste mit Ball näher zum Tor kamen bis sie unter Druck gerieten, sah es nicht nach einem Tor für die Gäste aus, weil das letzte Zuspiel oder der Abschluss einfach zu ungenau waren. So gesehen war das 0:1 für die Gäste in der 81. Minute aus Sicht des SV äußerst unglücklich. Als ein Gästespieler bis zur Außenlinie durchkam und den Ball nach innen spielen wolte, schoss er Steffen Freudenberger so unglücklich an, dass von dessen Körber der Ball unhaltbar für Jakob im Tor einschlug.  Danach versuchte der SV selbst noch einmal Druck aufzubauen und musste mit der letzten Aktion des Spiels noch das 0:2 hinnehmen als Alexander Haberkorn einen Konter frei vor Jakob sicher vollendete.

 

Insgesamt war es eine starke kämpferische Vorstellung des SV, auch wenn die spielerischen Elemente im Spiel nach vorne etwas zu kurz kommen. Trotzdem sollte der Auftritt Mut machen für das nächste Auswärtsspiel in Klein-Zimmern.

 

Der SV spielte mit:

Kevin Jakob, Mauricio Berner, Percy Schwinn, Christoph Raab, Sascha Amend, Tobias Fey, Steffen Freudenberger, Adrian Kaffenberger, Felix Brumme, Nico Stieber, Sebastian Amend, Nico Daum

 

(Yogi)

 

SV Groß-Bieberau - SV Lützel-Wiebelsbach 4:2 (2:1)

 

Das Beste an dem Spiel waren das Ergebnis und die zwei Tore von Felix Brumme. Ansonsten war der ersatzgeschwächte SV 1935 chancenlos in Groß-Bieberau. Es war mehr oder weniger ein Spiel auf ein Tor. Offensiv brachten die “Grün-Weißen” fast nichts zustande. Die Führung nach fünf Minuten durch Felix Brumme war auch schon der einzigste Schuss auf das Tor der Gastgeber.

 

Auch in der zweiten Halbzeit ging es so weiter. Mit Glück und Geschick konnte die SV Abwehr um Torhüter Kevin Jacob das Ergebnis in Grenzen halten. Mit der letzten Aktion konnte Felix Brumme noch auf 2:4 verkürzen.

 

Aufstellung: Kevin Jakob, Mauricio Berner, Percy Schwinn, Christoph Raab, Luca Olt, Adrian Kaffenberger, Nico Stieber, Felix Brumme, Sebastian Amend, Sascha Amend, Nico Daum (71. Boris Knust).

 

(Jürgen Eigl) 

 

SV Lützel-Wiebelsbach - TS Ober-Roden II  1:0 (1:0)

 

Der schönste  Angriff der ersten Halbzeit brachte auch den Siegtreffer für den SV in diesem Spiel. Der Ball lief in der 18. Minute wunderbar über Chrissi Stapp und Adrian Kaffenberger zu Nico Stieber, der nur noch einzuköpfen  brauchte. Bis zur Pause waren die Spielanteile in etwa gleich verteilt. Die größte Chance hatte nochmal Nico Stieber als er einen Gegenspieler auf der Torlinie anschoss.

 

In der zweiten Halbzeit boten sich dem SV dann mehrere gute Kontermöglichkeiten, die aber leider nicht genutzt wurden. So musste man bis zum Schluss um die drei wichtigen Punkte zittern.

 

Der SV spielte mit: Kevin Jakob, Christopher Stapp, Tobias Fey, Christoph Raab, Luca Olt, Adrian Kaffenberger, Nico Stieber, Sebastian Amend (46. Marco Schäfer), Sascha Amend, Nico Daum (75. Boris Knust), Percy Schwinn (46. Steffen Freudenberger)

 

(Jürgen Eigl)

 

SV Lützel-Wiebelsbach - TSV Neustadt 2:2 (0:0)

 

Wie in der Vorwoche gegen Türk Beerfelden teilt sich der SV auch im Derby mit dem TSV Neustadt die Punkte. Aber anders als in der Vorwoche muss dieses 2:2 als Punktgewinn gesehen werden. Zur Fußballwies'n und bei gutem Fußballwetter sahen zahlreiche Zuschauer einen nervösen Beginn des SV. Anders die Gäste, die von Anfang an auf Betriebstemperatur waren und engagiert und aggressiv, aber innerhalb der erlaubten Grenzen, zu Werke gingen. Durch die vielen schnellen Ballverluste im Spiel nach vorne beim SV fand ein geordnetes Angriffsspiel zunächst nicht statt. Umgekehrt waren die Angriffe der Gäste spätestens in Strafraumnähe zu Ende, weil die Abwehr des SV um den erneut überragenden Christoph Raab kaum etwas zuließ.

 

Nach etwa einer halben Stunde fand der SV etwas besser ins Spiel und kam vor allem über die rechte Seite, wo Adrian Kaffenberger deutliche Geschwindigkeitsvorteile besaß, öfter bis zur Außenlinie und zu guten Ansätzen. Aus solch einer Situation resultierte dann auch kurz vor dem Pausenpfiff die größte Chance des Spiels als Sascha Amend von Kaffenberger bedient wurde, der Ball jedoch versprang und von ihm nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Insgesamt war das Unentschieden zur Pause aber ein gerechter Zwischenstand.

 

Auch nach dem Seitenwechsel brauchte der SV eine lange Anlaufzeit um ins Spiel zu finden. Die Gäste hatten jetzt ihre stärkste Phase, kamen aber aus dem Spiel heraus weiter zu keinen zwingenden Möglichkeiten, weil die Abwehr des SV noch immer gut stand. So musste dann ein Standard zur Gästeführung herhalten (59.) als Joshua Schmidt einen Freistoß aus rund 22 Metern im Tor unterbrachte. Dabei nahm die Flugbahn des Balles einen kuriosen Verlauf und überraschte am Ende Kevin Jakob im Tor des SV. Erst danach begann der SV Fußball zu spielen und übernahm nun das Kommando. Nur vier Minuten später konnte dann Sebastian Amend per Foulelfmeter den Ausgleich erzielen nachdem Adrian Kaffenberger im Strafraum gefoult worden war. Aus Sicht der Gäste eine völlig überflüssige Aktion, da der mit dem Rücken zum Tor stand.

 

Danach blieb der SV das aktivere Team, musste jedoch in der 67. Minute nach einem Konter, bei dem die Abwehr nicht ganz im Bilde war, den erneuten Rückstand hinnehmen. Bilal Majdalawi wurde freistehend vor Jakob angespielt und verwandelte sicher zum 1:2. Danach investierte der SV einiges, musste jedoch bis zur 86. Minute auf den Ausgleich warten. Dafür war das jedoch ein Tor zum Zunge schnalzen. Aus der Abwehr heraus lief der Ball gut durchs Mittelfeld und kam dann nach rechts auf Mauricio Berner, der zunächst einen Gegenspieler aussteigen ließ, dann in die Mitte zog und den Ball in den Lauf zu Sebastian Amend spielte. Sebb schloss dann direkt ab und hämmerte den Ball unter die Latte zum umjubelten Ausgleich. In den letzten Minuten beschränkte sich der SV dann wieder auf Ergebnisverwaltung und überließ den Gästen das Spiel, die jedoch nicht mehr entscheidend zum Abschluss kamen.

 

Unterm Strich geht das Ergebnis in Ordnung, auch wenn man sagen muss, dass die Gäste mit ihrem aggressiven Spiel dem SV das Leben heute schwer machten.

 

Der SV spielte mit:

 Kevin Jakob, Mauricio Berner, Tobias Fey, Christoph Raab, Christopher Stapp, Sebastian Amend, Max Herrschaft, Sascha Amend, Adrian Kaffenberger, Nico Daum, Nico Stieber, Boris Knust, Percy Schwinn

 

(Yogi)

 

SV Lützel-Wiebelsbach - Türk Beerfelden 2:2 (1:0)

 

Wieder einmal ließ der SV leichtfertig zwei Punkte liegen, hatte aber auch, um das Fazit vorweg zu nehmen, heute nicht mehr verdient. Das gilt gleichermaßen auch für die Gäste, die in diesem Spiel eher durch lautstarkes Reklamieren denn durch Fußball auffielen.

 

Das Spiel begann gut für den SV, die Mannschaft war gleich auf Betriebstemperatur und gut in den Zweikämpfen und bei einem indirekten Freistoß im gegnerischen Strafraum auch clever. Als alle mit einem Abspiel zu Max Herrschaft rechneten, spielte Sebastian Amend den Ball auf den kurz vor dem Tor freistehenden Nico Daum, der in über die Linie schob (8.). Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde das Spiel laut und hektisch. Der SV behielt zunächst die Nerven und die Kontrolle im Spiel, auch wenn das Spiel in die Spitze, wie auch in den letzten Spielen, harmlos blieb. Erneut wurden gute Ansätze durch einen schlechten letzten Ball selbst zunichte gemacht. Eine der wenigen Ausnahmen brachte eine 100%ige für Sebastian Amend, der einen langen Ball von Christoph Raab über die Abwehr gut mitnahm und dann frei vor dem Tor aus 12 Metern direkt abschloss. Aber der gute Toni Cosic im Tor der Gäste konnte den Ball über die Latte lenken. Hier wäre bei etwas mehr Ruhe mehr drin gewesen.

 

Kurz vor dem Pausenpfiff schwächten sich die Gäste selbst, als ihr bis dahin auffälligster Spieler, Hasan Goezek, eine Entscheidung des Schiedsrichters mit unpassenden Worten kommentierte und mit rot vom Feld musste (42.). Damit standen die Vorzeichen für die zweite Hälfte eigentlich auf Sieg für den SV. Aber wie schon im ersten Heimspiel gegen Dieburg war der SV nicht in der Lage die numerische Überzahl zu einem kontrollierten Spiel zu nutzen. Das lag weiterhin nicht an dem Spiel der Gäste, als vielmehr an dem eigenen schwachen Auftritt in der zweiten Hälfte. Kein konsequentes Arbeiten gegen den Ball, schlechtes Zweikampfverhlten und pomadiges Spiel in die Spitze mit einer erschreckend hohen Fehlerquote. Einzig Christoph Raab konnte in diesem Spiel, wie so oft, durch einen starken Auftritt gefallen.

 

Dennoch gab es einige gute Ansätze über außen, die aber wieder im Abschluss harmlos blieben. In der 68. Minute war dann eine Fehlerkette des SV (unnötiger Freistoß, überflüssiger Eckball), die Wegbereiter für den ersten gefährlichen Abschluss der Gäste, der auch gleich den Ausgleich brachte. Die gut getretene Ecke erreichte in der Mitte Martin Küs, der den Ball unbedrängt per Kopf unhaltbar zum 1:1 ins Tor wuchtete. Auch danach gelang es dem SV nicht den Schalter umzulegen und das Spiel wieder an sich zu reißen. Dennoch gelang in der 86. Minute die 2:1 Führung, als sich Sebastian Amend auf rechts durchsetzte und mit einer guten Flanke auf den langen Pfosten den freistehenden Nico Stieber erreichte, der per Kopf unhaltbar traf.

 

Danach dezimierten sich die Gäste ein weiteres mal, als der bereits verwarnte Fazil Abravci nach einem unnötigen Foulspiel mit gelb-rot gehen musste (87.). Kurz darauf setzte sich Sebastian Amend im 1:1 gegen seinen Gegenspieler durch, zog in die Mitte und zog an der Strafraumgrenze wuchtig ab, scheiterte aber erneut an dem glänzend reagierenden Cosic. In der reichlich bemessenen Nachspielzeit, unter anderem weil ein lautstark und beleidigend auftertende Zuschauer der Gäste des Geländes verwiesen werden musste, kassierte der SV dann auch noch den Ausgleich. Ausgang war, dass in der eigenen Hälfte nicht richtig attackiert wurde, und als Mohamed Majdalawi dann aus gut 20 Metern abzog, wurde der Ball so unglücklich abgefälscht, dass er als Bogenlampe über Kevin Jakob, der dabei auch keine glückliche Figur machte, zum 2:2 einschlug. Das Agieren des SV dabei war nicht nachvollziehbar, aber in der letzten Aktion des Spiels noch weniger, als plötzlich die mit zwei Mann weniger spielenden Gäste einen Konter starten konnten, bei dem sie mit zwei Mann Überzahl aufs SV Tor liefen. Zum Glück für den SV schoss jedoch Spielertrainer Illja Rupcic den Ball übers Tor. Sonst hätte der SV mit der einzig aus dem Spiel heraus resultierenden Chance der Gäste das Spiel auch noch verlieren können.

 

Insgesamt war es keine Freude diesem Spiel zuzuschauen, was zu einem an der großen Hektik, sowohl von außen als auch auf dem Platz, lag und zum anderen am schwachen Spiel beider Mannschaften. Leittragender war vor allem der junge Schiedsrichter Julian Kellinger, der sich übertrieben viel von den Gästen anhören musste.

 

Der SV spielte mit:

Kevin Jakob, Mauricio Berner, Tobias Fey, Christoph Raab, Christopher Stapp, Max Herrschaft, Steffen Freudenberger, Adrian Kaffenberger, Nico Stieber, Nico Daum, Sebastian Amend

 

 

(Yogi)

TSG Steinbach - SV Lützel-Wiebelsbach 0:0

 

Beim Auswärtsspiel in Steinbach musste der SV kurzfristig Nico Stieber ersetzen. Dadurch musste Tobias Fey von der Innenvertedigung auf Linksaußen wechseln und wurde in der IV durch Percy Schwinn ersetzt.

 

Der SV stand gewohnt kompakt und ließ keine großen Chancen für die Gastgeber zu. Diese setzten auf schnelles Umschaltspiel nach Ballgewinnen und standen sehr tief. Dadurch hatte der SV deutlich mehr Ballbesitz und spielte das eine oder andere Mal gefällig bis zum gegnerischen Strafraum. Dort waren die Räume jedoch so eng, dass auch der SV vor dem Tor harmlos blieb. Wenn es dann aber doch gefährlich wurde, wurden meist die falschen Entscheidungen getroffen oder der Abschluss war zu ungenau. So bei zwei Chancen von Tobias Fey und einer von Sebastian Amend.

 

Auch in der zweiten Hälfte änderte sich zunächst nichts am Spielverlauf, der SV hatte den Ball, kam bis zum Strafraum, war dann aber ungefährlich. Auch die Gastgeber blieben lange Zeit harmlos und strahlten betsenfalls durch Weitschüsse etwas Gefahr aus. Erst in der Schlussphase wurde Steinbach etwas offensiver und hatte zwei gute Schussmöglichkeiten, die aber beide beim guten Kevin Jakob landeten. Auf der Gegenseite hatte Sebastian Amend in der Schlussminute die Chance zum lucky Punsh, scheiterte aber am Steinbacher Torhüter Hamm. Insgesamt muss man das Ergebnis als gerecht bezeichnen, auch wenn für den SV heute mehr drin gewesen wäre.

 

Der SV spielte mit:

Kevin Jakob, Mauricio Berner, Percy Schwinn, Christoph Raab, Christopher Stapp, Steffen Freudenberger, Max Herrschaft, Adrian Kaffenberger, Tobias Fey, Nico Daum, Sebastian Amend, Boris Knust

 

(Yogi)  

 

SV Lützel-Wiebelsbach - TSV Seckmauern 1:3 (0:1)

 

Im Derby gegen Seckmauern fand der SV nie richtig ins Spiel, verlor die meisten Zweikämpfe und blieb nach vorne harmlos und musste dem TSV Seckmauern verdientermaßen den Sieg überlasssen. Gut zwanzig Minuten plätscherte das Spiel ohne Höhepunkte vor sich hin, weil beide Mannschaften wenig Mittel gegen die Defensivreihen des Gegners fanden. Dann nahm das Spiel etwas Fahrt auf.


Zunächst kam Dario Hener im Strafraum zum Abschluss, sein Schuss konnnte jedoch vom guten Kevin Jakob an den Pfosten gelenkt werden. Im Gegenzug kam Nico Stieber iin Höhe des Fünfmeterraums frei zum Abschluss, traf aber ebenfalls nur den Pfosten. In der 28. Minute kam dann Aljosha Klewar etwa zwanzig Meter vor dem Tor an den Ball, behauptete sich gegen zwei Gegenspieler und sein leicht abgefälschter Schuss landete zur 1:0 Führung füe Seckmauern im Tor des SV. Danach kontrollierten die Gäste gegen nach vorne weiter harmlose Gastgeber das Spiel, konnten aber selbst im Angriff keine Akzente mehr setzen und so blieb es beim 0:1 bis zur Pause.

 

In der zweiten Hälfte waren gerade mal acht Minuten gespielt als Dario Hener in die Rückpassbewegung von Chrsitopher Stapp lief und Schiedrichter Reimund auf Foulelfmeter entschied. Benjamin Wüst ließ sich die Chance nicht entgehen und erhöhte auf 2:0.
Danach hatten die Gäste ihre beste Phase und einige gute Möglichkeiten die Führung auszubauen.

 

In diese Drangphase hinein entschied Reimund dann  in der 73. Minute auf Handelfmeter für den SV nachdem Maximilian Raitz der Ball von der Brust an die Hand sprang. Sebastian Amend nutzte diese Möglichkeit zum 1:2 Anschlusstreffer. Erst danach war der SV besser in den Zweikämpfen und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei der der SV es aber zu oft mit der Brechstange probierte und daher auch weiter umständlich und harmlos blieb.
Besser machten es die Gäste durch Robin Breunig, der in der 90ten Minute ein Zuspiel von Benjamin Wüst zur Entscheidung nutzte.

 

Insgesamt waren die Gäste einfach energischer in den Zweikämpfen und sicherer bei Ballbesitz, so dass der Sieg am Ende verdient nach Seckmauern ging. Die Leistung des SV blieb eindeutig hinter den Erwartungen zurück, für ein Derby allemal. Jetzt gilt es den Kopf wieder hochzukriegen und beim Spiel in Steinbach besser zu machen.

 

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Mauricio Berner, Tobias Fey, Christoph Raab, Christopher Stapp, Steffen Freudenberger, Max Herrschaft, Adrian Kaffenberger, Nico Stieber, Nico Daum, Sebastian Amend, Percy Schwinn


(Yogi)

Germania Ober-Roden II – SV Lützel-Wiebelsbach 0:0

 

In einem recht müden Sommerkick trennten sich die Germania und der SV leistungsgerecht mit 0:0. Im Vergleich zum Vorsonntag war der SV nicht wieder zu erkennen und agierte ohne Leidenschaft und Tempo. Da das bei den Gastgebern jedoch nicht anders war, plätscherte das Spiel über weite Strecken so vor sich hin. Am ehesten gelang es noch dem SV hin und wieder für Gefahr zu sorgen und so waren die besten Möglichkeiten der ersten Halbzeit auf Seite des SV. Zunächst schoss Nico Stieber, auf links schön freigespielt, den Torwart an, von dort kam dieser zurück an Nicos Kopf und rollte dann am Tor vorbei. Die zweite Möglichkeit hatte Sebastian Amend als er am Sechzehner frei zum Schuss kam, aber über das Tor zielte.

 

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf wenig, die Gastgeber strahlten bestenfalls bei Standards und Weitschüssen Gefahr aus und wieder hatte der SV die beiden besten Möglichkeiten. Erst konnte Christoph Raab im Anschluss an eine Ecke im Fünfer den Ball nicht unter Kontrolle bringen und daher auch nicht im Tor unterbringen. Kurz vor Schluss hatte Nico Daum die dickste Chance im ganzen Spiel als er drei Gegenspieler ausspielte und dann aus sieben Metern den Ball am langen Pfosten vorbeischob.

 

Aber wie gesagt, das Unentschieden geht insgesamt in Ordnung weil auch das Spiel des SV sehr behäbig und zäh war daher keine der beiden Mannschaften den Sieg verdient hatte.

 

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Mauricio Berner, Tobias Fey, Christoph Raab, Christopher Stapp, Steffen Freudenberger, Max Herrschaft, Adrian Kaffenberger, Nico Stieber, Nico Daum, Sebastian Amend, Marco Schäfer

 

(Yogi)


SV Lützel-Wiebelsbach - SG Sandbach 3:0 (2:0)

 

Mit einer dicken Überraschung endete das Derby gegen den Gruppenliga-Absteiger aus Sandbach. Gegen die favorisierten Gäste siegte  der SV nach einer überzeugenden und phasenweise auch begeisternden Vorstellung hochverdient mit 3:0.


Vor allem in der ersten halben Stunde spielte der SV beeindruckend auf, stand defensiv sehr gut und kam nach Ballgewinnen immer wieder überfallartig über die Außen, angespielt von den zentralen Mittefeldspielern Steffen Freudenberger und Max Herrschaft, schnell nach vorne und war durch den in dieser Phase überragenden Sebastian Amend vor dem Tor immer gefährlich. Genau nach diesem Muster fielen dann auch die beiden frühen (9. und 12.) Tore zur 2:0 Führung für den SV. Beide Treffer wurden sehr schön über rechts durch den starken Adrian Kaffenberger vorbereitet, der dann jeweils in der Mitte Sebastian Amend anspielte, der dann zum Tor vollendete. In dieser Phase hätte der SV durchaus auch ein drittes oder viertes Tor erzielen können. Die größte Chance hatte dabe wieder Sebastian Amend, diesmal bedient von links von Sascha Amend, aber der Kopfball von Sebb ging genau in die Arme des guten Nico Sabler (29.). Leider verletzte sich Sascha Amend in dieser Situation und musste durch Nico Stieber ersetzt werden.


In der letzten Viertelstunde der ersten Hälfte nahm der SV etwas Tempo aus dem Spiel, blieb aber defensiv immer Herr der Lage und brachte die Führung souverän in die Halbzeit.

 

Nach der Pause blieb der SV das bessere Team, auch wenn die Gäste zunehmend mehr Ballbesitz hatten. Die Chancen lagen weiter fast ausschließlich auf Seiten des SV. Bereits in der 51. Minute führte ein weiterer toller Angriff  auf rechts über Mauricio Berner und Adrian Kaffenberger zum 3:0. Diesesmal ließ Sebastian Amend den Ball nach hinten abprallen, genau in den Lauf von Nico Daum, der zum 3:0 vollendete. Nach rund einer Stunde hatte Nico Stieber dann eine 100%ige um auf 4:0 zu erhöhen. Jetzt war Sebatsian Amend über rechts der Vorbereiter und passte auf Stieber, der frei vor dem Tor den Ball knapp neben das Tor setzte.

 

Danach musste der SV dem hohen Tempo bei den heißen Temperaturen etwas Tribut zollen und ließ den Gästen mehr und mehr Spielanteile, ohne defensiv wirklich in Gefahr zu geraten, weil die gesamte Mannschaft weiter gut gegen den Ball arbeitete. Am Ende waren es zwei Halbchancen (ein Kopfball von Jan Eckert übers Tor und eine Direktabnahme von Daniel Simoes neben das Tor), die etwas Gefahr ausstrahlten. Insgesamt aber ließ die Abwehr des SV weiter wenig zu und die Gäste blieben gerade im Spiel nach vorne einiges schuldig.

 

Unterm Strich bleibt jedoch ein auch in dieser Höhe hochverdienter Efolg des SV, der jetzt nach drei recht überzeugenden Auftritten voll im Soll ist und in dieser Verfassung auch beim kommenden Gastspiel in Ober Roden nicht chancenlos ist.

 

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Mauricio Berner, Christopher Raab, Tobias Fey, Christopher Stappp, Steffen Freudenberger, Max Herrschaft, Adrian Kaffenberger, Sascha Amend, Nico Daum, Sebastian Amend, Nico Stieber, Boris Knust


(Yogi)

KSG Rai-Breitenbach - SV Lützel-Wiebelsbach 2:1 (0:0)

 

Eine bittere, weil überflüssige Niederlage kassierte der SV beim Derby in Rai-Breitenbach. Der SV begann etwas verhalten und überließ zunächst den Gastgebern die Initiative, die daraus aber kein Kapital schöpfen konnten. Vor allem die schnellen Spitzen Geist und Reppe waren gut abgeschirmt und kamen bestenfalls zu Versuchen aus der zweiten Reihe, die aber harmlos blieben.

 

Mit zunehmender Spieldauer übernahm der SV mehr und mehr das Kommando, blieb aber vor dem Tor harmlos, weil zu oft hohe Bälle aus dem Halbfeld gespielt wurden, die eine sichere Beute des starken Oliver Scheidler im Tor der Gastgeber wurden. Erst als die Angriffe bis zur Grundlinie gespielt wurden, waren sie auch gefährlich. Aber wie so oft, war es der letzte Ball, der nicht ankam. Als dann doch eine Sebastian Amend erreichte, vergab der die 100ige frei vor dem Tor.  So blieb es beim für die Gastgeber schmeichelhaften 0:0 zur Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel wurde die KSG etwas aktiver, aber die SV stand weiter gut, so dass Gefahr eigentlich nur bei Standardsituationen aufkam. So war es dann auch eine Ecke von rechts, die Stefan Geist mit dem Kopf erwischte und die Gastgeber überraschend in Führung brachte (61.). Auch danach war der SV die Mannschaft mit mehr Spielanteilen, blieb aber vor dem Tor weiter harmlos. Als dann in der 75. Minute erneut Geist per Kopf zur Stelle war, war der Spielverlauf endgültig auf den Kopf gestellt und eine Vorentscheidung gefallen. Danach stellte der SV etwas um und agierte nun offener, was den Gastgebern die Möglichkeit zu Kontern bot und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in der Schlussphase, in der einmal mehr das Abschlussproblem des SV offenbar wurde. So war es in der 90. Minute ein von Max Herrschaft getretener und abgefälschter Freistoß, der zum 2:1 Anschlusstreffer führte. Zu spät um dem Spiel noch eine Wendung geben zu können.

 

So steht am Ende eine Niederlage, die sich der SV selbst zuschreiben muss, weil aus den Spielanteilen und dem Übergewicht zu wenig raus kam. Umgekehrt zeigten die Gastgeber vor dem Tor eine hohe Effizienz, die letztlich in diesem Spiel den Ausschlag gab.

 

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Mauricio Berner, Tobias Fey, Christoph Raab, Christopher Stapp, Steffen Freudenberger, Max Herrschaft, Adrian Kaffenberger, Sascha Amend, Nico Daum, Sebastian Amend, Nico Stieber

 

(Yogi)

 

SV Lützel-Wiebelsbach - Hassia Dieburg 1:1 (1:0)

 

Im Spiel gegen den favorisierten Gruppenligaabsteiger aus Dieburg zeigte der SV eine couragierte Leistung und holte einen verdienten Punkt. Von Beginn an stand der SV gut in der Defensive und ließ die Gäste zu keinen zwingenden Chancen kommen. Wobei man auch sagen muss, dass diese in der ersten Halbzeit vieles schuldig blieben. Umgekehrt kam der SV immer mal wieder über die Außen duch bis an die Grundlinie und dadurch zu Möglichkeiten. Nach diesem Muster fiel dann auch das frühe 1:0 für den SV als Adrian Kaffenberger sich auf rechts durchsetzte und in der Mitte Sascha Amend bediente, der den Ball über die Linie drückte.


Danach hatten die Gäste zwar mehr Ballbesitz aber der SV in der Defensive alles unter Kontrolle. Das brachte zusehends Unruhe und Undiszipliniertheiten bei den Gästen, die sich dann auch kurz vor der Pause nach einer gelb-roten Karte selbst schwächten.

 

Nach dem Seitenwechsel war der SV dann trotz Überzahl nicht mehr so konsequent in den Zweikämpfen und ließ die Gäste jetzt besser ins Spiel kommen. Nach einem Warnschuss an den Pfosten kurz nach der Pause dauerte es dann auch nur bis zur 54. Minute, bis die Hassia durch eine fulminaten Distanzschuss durch Salem Alan zum 1:1 ausglich. Danach hatten die Gäste allerdings auch schon ihr Pulver verschossen und die letzte Großchance hatte Sebastian Amend, der allerdings nach einer tollen Vorlage von Chrissi Stapp den Ball nicht richtig traf und vergab. So blieb es bis zum Ende beim insgesamt gerechten Unentschieden. Schade dabei, dass der SV das Niveau der ersten Hälfte nicht ganz halten konnte, sonst wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. Insgesamt jedoch ein ordentlicher Auftakt für den SV in die neue Saison.

 

Der SV spielte mit:
Kevin Jakob, Mauricio Berner, Tobias Fey, Christoph Raab, Chrsitoffer Stapp, Steffen Freudenberger, Max Herrshchaft, Adrian Kaffenberger, Sascha Amend, Nico Daum, Sebastian Amend, Nico Stieber

 

(Yogi)

Schmucker Kreispokal

TV Hetzbach - SV Lützel-Wiebelsbach 4:3 (2:0)

 

Der Pflichtspielauftakt des SV im Kreispokal in Hetzbach ging gründlich daneben. Nach einer, trotz Turniersieg in Rimhorn und einem zweiten Platz in Seckmauern, durchwachsenen Vorbereitung war eine Einordnung im Vorfeld schwer, aber mit einer solchen blutarmen Vorstellung, wie sie der SV in der ersten Hälfte zeigte, war nicht zu rechnen.

 

Der Versuch mit Ballbesitz das Spiel zu kontrollieren, ging auch deshalb daneben, weil gegen engagierte und gut organisierte Gastgeber zunächst völlig das Tempo fehlte und in den Zweikämpfen nicht wirklich dagegen gehalten wurde. Jeder Ballverlust, viele auch zu einfach, führte zu einem guten Umschaltspiel der Hetzbacher und oft zu Gefahr, weil der SV zu langsam nach hinten kam. Im Spiel nach vorne ging nur hin und wieder etwas über lange Diagonalpässe und am Ende der ersten Hälfte stand nur eine gute Torchance von Max Herrschaft, der jedoch über das Tor zielte. So war die 2:0 Pausenführung für die Gastgeber absolut verdient.

 

Als dann auch noch der angeschlagene Christoph Raab zur Pause raus musste, standen die Vorzeichen alles andere als gut, aber dieses Mal überraschte der SV positiv. Durch viele gewonnene zweite Bälle unterband das Mittelfeld jetzt schnell die Angriffe der Hetzbacher und agierte jetzt auch mit Tempo über außen. Dadurch standen die Gastgeber jetzt mächtig unter Druck und wirkten in dieser Phase auch in der Abwehr nicht immer überzeugend.

In der 54. Minute war Mauricio Berner vor dem Tor nur noch durch ein Foul zu bremsen und Sebastian Amend verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum Anschlusstreffer. In der 66. Minute war es erneut ein Angriff über die jetzt starke rechte Seite, die Adrian Kaffenberger in Position brachte. Der ließ sich diese Chance nicht entgehen und erzielte den 2:2 Ausgleich. Nur zwei Minuten später eroberte Max Herrschaft den Ball im Mittelfeld und schickte auf links Sascha Amend auf die Reise. Dieser bediente in der Mitte Sebastian Amend, der den SV in Führung brachte.

 

Mit dem ersten gefährlichen Angriff der Gastgeber in der zweiten Hälfte flog der Ball unglücklich an die Hand von Percy Schwinn. Den nachfolgenden Elfmeter nutzten die Gastgeber zum Ausgleich (76). In der 82. Minute dann der nächste Nackenschlag für den SV als Sebastian Amend mit gelb-rot vom Platz musste, eine harte Entscheidung. Jetzt wurde Hetzbach wieder stärker und das Spiel war offen. Als dann alles mit einem Elfmeterschießen rechnete, glückte den Gastgebern noch der lucky Punch. Erneut ein Treffer mit dem der SV etwas haderte. Aber am Ende muss sich der SV selbst den Vorwurf machen, das Spiel in der ersten Hälfte verschlafen zu haben.

 

Jetzt kann man nur hoffen, dass nach der missglückten Generalprobe eine gute Premiere im ersten Punktspiel gegen Hassia Dieburg folgt.

 

Der SV spielte mit:

Kevin Jakob, Mauricio Berner, Tobias Fey, Christoph Raab, Christoffer Stapp, Steffen Freudenberger, Max Herrschaft, Adrian Kaffenberger, Sascha Amend, Boris Knust, Sebastian Amend, Percy Schwinn, Nico Stieber

 

(Yogi)

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