SV 1935 Lützel-Wiebelsbach e. V.
SV 1935 Lützel-Wiebelsbach e. V.

Spielberichte der 1. Mannschaft Saison 2019/20

SV Viktoria Klein-Zimmern - SV Lützel-Wiebelsbach 4:0 (1:0)

 

Nach einem äußerst mäßigen Auftriit in Klein-Zimmern fällt der SV in der Tabelle weiter zurück. Nach einigen guten Auftritten zu Beginn der Saison war der Auftritt des SV in Klein-Zimmern eher ein Rückfall in alte Zeiten. Dabei war es in erster Linie der Mangel an Engagement, Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten, der zu denken geben muss. Dabei war der Gegner heute alles andere als dominant, gewann aber am Ende auch in der Deutlichkeit verdient.

 

Die Anfangsphase gehörte noch dem SV und daraus resultierten auch zwei schön herausgespielte Chancen, beide für Berkey Istek. Sein erster Abschluss ging knapp am Tor vorbei, die zweite Möglichkeit wurde im letzten Moment geblockt. Damit hatte der SV aber für lange Zeit sein Pulver verschossen. Die Gastgeber kamen über gewonnene Zweikämpfe langsam ins Spiel, aber zunächst noch nicht zu Chancen. Nach einer vielversprechenden Kopfballmöglichkeit war es dann gleich die zweite Möglichkiet, die zur 1:0 Führung führte (27.) Dabei machte es der SV dem Gegner allerdings auch einfach. Zunächst ließ man einen Gegenspieler ohne großen Widerstand durch die eigene Hälfte laufen und dann auch noch den Torschützen, Philipp Beck, völlig frei stehen, so dass der den Ball unbedrängt annehmen, sich urecht legen und dann auch abschließen konnte. Der aufsetzende Ball war dann für Mathias Olt schwer zu halten.

 

Danach kam vo SV im Spiel nach vorne wenig, dafür umgekehrt noch einige gute Chancen für die Gastgeber, bei denen Olt allerdings hervorragen reagierte. Somit blieb es bis zur Pause bei der 1:0 Führung für Klein-Zimmern.

 

Nach der Pause, in der sich der SV viel vorgenommen hatte, war es dann die erste Möglichkeit für die Gastgeber, die gleich zum 2:0 führte. Diesesmal war es Mathias Olt, der patzte und einen Ball fallen ließ, so dass Machado überraschend zum 2:0 einschießen konnte. Wer jetzt mit einem aufbäumen des SV rechnete, wurde aber enttäuscht. Einzig Marc Gärtner konnte durch gewonnenen Zweikämpfe einige Akzente setzen. Sonst war es zu oft ein Reagieren seitens des SV und zu selten eigenes agieren. Das führte oft dazu, dass man zu spät in die Zweikämpfe kam und zu oft hinterer laufen musste. Somit machte es man den Gastgebern leicht zwei weitere Treffer nachzulegen. In der 65. Minute war es erneut Machado, der völlig frei vor Olt zum Abschluss kam und auf 3:0 erhöhte. In der 85. Minute erzielte dann auch Beck seinen zweiten Treffer und wieder war es ein sehenswerter Distanzschuss, der zum 4:0 Endergebnis führte.

 

Wenn der SV nicht mehr bereit ist den Kampf anzunehmen und stärker gegen zu halten, wird es auch in den nächsten Spielen schwer zu punkten. Der Abfall gegenüber den ersten Spielen ist schwer zu erklären. Sicher war der kurzfristige Ausfall von Luca Olt ein Pproblem und auch die Hitze scheint dem SV nicht zu liegen. Aber als Erklärung für den schwachen Auftritt ist das zu wenig. Vielleicht bleibt der erste Kurzeinsatz von Max Herrschaft nach seiner langen Verletzung ein kleiner Hoffnungsschimmer.

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Etienne Backes, Christoph Raab, Sascha Amend, Johannes Zipp, Marc Gärtner, Berkey Istek, Adrian Kaffenberger, Julian Rudel, Sebastian Amend, Percy Schwinn, Max Herrschaft

 

(Yogi)

SV Lützel-Wiebelsbach - SV Groß-Bieberau 2:4 (1:2)

 

Nach dem Punktgewinn bei Gruppenligaabsteiger KSG Georgenhausen wollte unsere Elf gegen den SV Groß-Bieberau nachlegen. Leider ging jedoch auch das zweite Heimspiel der Saison verloren.

 

Unsere Mannschaft startete wieder ganz stark in die Partie und hatte mit Adrian Kaffenberger die erste Chance des Spiels, dessen Schuss jedoch über das Tor ging. Auch in der Folgezeit war unsere Truppe tonangebend und ging nach 16 Minuten durch Sebastian Amend in Führung. Sebastian war es auch, der sich drei Minuten später mit einer tollen Aktion auf der rechten Außenbahn durchsetzen konnte, seine Flanke aber Adrian Kaffenberger nicht ganz erreichte.

 

Mit dem ersten gefährlichen Angriff der Gäste fiel der Ausgleich. Ein langer Ball auf den zweiten Pfosten kam auf den freistehenden da Silva, der nicht lange fackelte und unhaltbar für Mathias Olt einnetzte. Mit diesem Treffer verschoben sich die Kräfteverhältnisse langsam zu Gunsten der Gäste. Nach 35 Minuten verfehlte Kotsaridis das SV Tor nur um Zentimeter, ehe ein unglückliches Eigentor in der 41. Minute den SV auf die Verliererstraße brachte. Die Gäste trugen auf der rechten Seite einen mustergültigen Angriff vor und bei der Rettungsaktion bugsierte Johannes Zipp den Ball unglücklich über die eigene Torlinie.

 

Nach dem Wechsel dauerte es nur fünf Minuten bis zum nächsten Nackenschlag. Bei einem eher harmlosen Ball machte Matze Olt deutlich, dass er den Ball haben würde, leider gelang das Vorhaben nicht und es stand 1:3. Nur eine Minute später zeigte der gute Schiedsrichter Gahr (Zwingenberg) auf den Punkt und da Silva traf zum dritten Mal.

 

Auch wenn die Partie damit gelaufen war, rappelte sich unsere Mannschaft nochmal auf und konnte das Heft wieder in die Hand nehmen, auch wenn die Gäste nicht mehr alles in die Partie legten. Berkay Istek konnte in der 82. Minute eine schöne Vorarbeit von Sebastian Amend über die Linie drücken und zumindest auf 2:4 verkürzen. Zu mehr reichte es aber nicht mehr.

 

So siegten die Gäste nicht unverdient, da sie die fußballerisch reifere Mannschaft stellen. Unsere Mannschaft muss sich fragen lassen, warum sie immer wieder starke Leistungsschwankungen in den Spielen offenbart. Hieran gilt es in den nächsten Wochen anzusetzen.

 

Es spielten: M. Olt, M. Berner, J. Rudel, C. Raab, J. Zipp, M. Gärtner, A. Kaffenberger, Se. Amend (82. Brumme), Sa. Amend, N. Daum, B. Istek (46. L. Olt) – C. Stapp, E. Backes, P. Balonier

 

(ts)

KSG Georgenhausen - SV Lützel-Wiebelsbach 4:4 (1:2)

 

Wieder erzielte der SV auswärts bei einem hochgehandelten Gegner vier Tore, aber noch anders als beim Saisonauftakt in Sandbach reichte das diesesmal wenigsten zu einem Punkt.

 

Das Spiel begann verhalten und der SV fand ur langsam ins Spiel. Die Gastgeber gingen früh durch einen Kopfball von Alfes im Anschluss an eine Ecke in Führung (5.) (hier sah Mathias Olt im Tor des SV nicht gut aus), hatten dadurch aber auch keine Sicherheit im eigenen Spiel. Der SV fand langsam über den Kampf ins Spiel und hatte jetzt einige gute Angriffsversuche. Die erste Chance hatte dabei Nico Daum, der ein schönes Zuspiel von Adrian Kaffenberger aber nicht kontrollieren konnte. Nur kurze Zeit später jedoch gelang aus einer ähnlichen Situation der 1:1 Ausgleich (20.), hier kam der entscheidende Pass von Mauricio Berner.

 

Danach war der SV das aktivere Team und ging kurz vor dem Halbzeitpfiff durch Sebastian Amend verdient mit 2:1 in Führung. Der mit zunehmender Spielzeit immer stärker werdende Marc Gärtner hatte nach tollem Ballgewinn den Ball in den Lauf von Sebb gespielt und der behielt frei vor Torwart Moter die Nerven und schoss ein. Die Gastgeber hatten in der ersten Hälfte noch eine gute Chance, die sie aber nicht nutzen konnten.

 

Nach dem Wechsel hatte der SV seine beste Phase und erspielte sich einige gute Chancen. Eine davon konnte Julian Rudel zum 1:3 nutzen (54.). Erst nach gut einer Stunde kamen die mit einem beeindruckenden Aufwand agierenten Gastgeber zurück ins Spiel und erzielten schnell durch den frei stehenden Salewski den 2:3 Anschlusstreffer (63.). Danach wurde der Druck der Gastgeber immer größer, aber der SV hatte durchaus auch gute Möglichkeiten zu kontern. In der 75. Minute war es wieder Salewski, der ohne große Gegenwehr per Kopf zum 3:3 ausgleichen konnte. Nur zwei Minuten später brachte Marc Gärtner den SV aber erneut in Führung. Erneut nach eigenem Ballgewinn hämmerte er den Ball aus gut zwanzig Metern unhaltbar für Moter zum 4:3 in die Maschen.

 

Die Gastgeber versuchten jetzt alles, waren dadurch aber auch hinten anfällig. In der 83. Minute hatte Felix Brumme die große Chance zur Vorentscheidung, sein Schuss war jedoch zu harmlos und konnte von Moter gehalten werden. Nur zwei Minuten später war es wieder ein Kopfballtreffer nach einem Standard, der zum 4:4 Ausgleich führte. Den Freistoß aus dem Halbfeld wuchtete Schwamberger zum 4:4 ins Netz.

 

Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung und ich denke mit einem Punkt beim Gruppenliga-Absteiger kann der SV auch zufrieden sein, auch wenn bei vier Toren durchaus auch mehr drin gewesen wäre.

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Christoph Raab, Johannes Zipp, Christopher Stapp, Berkey Istek, Marc Gärtner, Adrian Kaffenberger, Julian Rudel, Nico Daum, Sebastian Amend, Felix Brumme, Etienne Backes

 

(Yogi)

SV Lützel-Wiebelsbach KSG Rai-Breitenbach 0:2 (0:1)

 

Im Derby gegen Rai-Breitenbach musste der SV gegen gnadenlos effiziente Gäste eine 0:2 Niederlage einstecken, die nicht hätte sein müssen. In der ersten Halbzeit war der SV das dominante Team mit viel Ballbesitz und einigen vielversprechenden Angriffen. Doch einmal mehr sprang aus dem Übergewicht zu wenig zählbares heraus, weil viele Flanken oder Zuspiele vor dem Tor zu ungenau waren. Dennoch reichte es zu zwei Hochkarätern, einem Kopfball von Sebastian Amend gegen die Laufrichtung des starken Oliver Scheidler im Tor der KSG, den der noch zur Ecke abwehrte, und einer Direktabnahme von Nico Daum völlig frei vor dem Tor, der aber den Ball nicht richtig traf. Zudem gab es zwei gute Kopfballchancen für Adrian Kaffenberger in der Anfangsphase (köpfte den Gegenspieler an) und Christoph Raab (übers Tor).

 

Von den Gästen kam in der ersten wenig, außer einigen langen Bällen aus der Abwehr auf die schnellen Spitzen, die aber nicht wirklich gefährlich wurden. Dass Rai-Breitenbach dennoch mit einer 1:0 Führung in die Pause ging lag an einem Geschenk der SV Abwehr als Luca Olt einen Ball zurück auf Mathias Olt spielen wollte, dieser Rückpass aber zu kurz geriet und von Marco Reppe erlaufen werden konnte. Dieser ließ sich frei vor Olt die Chance nicht entgehen und verwertete zum 0:1 (33.), was den Spielverlauf der ersten Hälfte auf den Kopf stellte.

 

Nach der Pause wurden die Gäste stärker und der SV verlor die Dominanz im Mittelfeld. Einzig der heute beste Mann des SV, Marc Gärtner, konnte hier noch Akzente setzen. Jetzt hatten die Gäste einige vielversprechende Ansätze zu Kontern, die sie aber nicht konequent zu Ende spielten. Umgekehrt war das Spiel in die Spitze seitens des SV jetzt harmloser und am Ende standen nur drei Halbchancen zu Buche. Einmal durch Adrian Kaffenberger, der auf links frei gespielt wurde, aber aus aussichtsreicher Position nicht abschloss, sonder ein Zuspiel versuchte. Zum zweiten durch Sebastian Amend, der nach einer gewonnenen eins gegen eins Situation zum Abschluss kam, aber erneut konnte Scheidler den abgefälschten Ball vor der Linie abwehren. Kurz vor Schluss kam dann Julian Rudel im Strafraum zum Abschluss, aber auch sein Ball konnte geblockt werden.

 

Was Qualität im Abschluss bedeutet zigten dann erneut die Gäste, die mit ihrer zweiten gefährlichen Aktion durch Jury Jakovenko zum 2:0 nachlgten (78.). Wieder war ein Fehler in der SV Abwehr Auslöser dieser Aktion, denn ein Ball noch weit außerhalb des Strafraums hätte leicht abgelaufen werden können, aber da sich keiner zuständig fühlte, resultierte daraus die Chance für die Gäste. Unterm Strich ist der Sieg daher nicht unverdient, denn Effizienz und Routine zeugen eben auch von Qualität. Und auf der anderen Seite stand erneut ein deutliches Nachlassen des SV in der zweiten Hälfte, was unbedingt abgestellt werden sollte. Auffällig auch, dass es der SV zu oft mit Flanken aus dem Halbfeld versucht, was bei einem Torhüter mit der Qualität von Scheidler wirkungslos ist.

 

Der SV spielte mit:
Mathias Olt, Mauricio Berner, Luca Olt, Christoph Raab, Christopher Stapp, Johannes Zipp, Marc Gärtner, Adrian Kaffenberger, Julian Rudel, Nico Daum, Sebastian Amend, Berkay Istek, Etienne Backes, Felix Brumme

 

(Yogi)

Türkspor Beerfelden - SV Lützel-Wiebelsbach 0:6 (0:2)

 

Auch wenn die Gastgeber ersatzgeschwächt antreten mussten, war ein solch deutlicher Sieg nicht zu erwarten, am Ende aber auch hochverdient.

 

Auf dem schlecht bespielbaren Platz gingen zunächst die fußballerischen Elemente verloren, weil beide Mannschaften engagiert ins Spiel gingen. Da der Ball immer wieder versprang, kam es zu vielen Zweikampfsituationen, wenn dann jedoch herausgespielte Aktionen entstanden, waren die nahezu ausschließlich auf Seite des SV. So hatte Sebastian Amend in der Anfangsphase zwei eins gegen eins Situationen gegen den Torwart, schaffte es aber nicht ein Tor zu erzielen. Dann die erste gefährliche Aktion für die Gastgeber nach einer Einzelaktion von Umut Kizilyar, der aber mit seinem Schuss in die kurze Ecke an Mathias Olt scheiterte.

 

Danach waren die Gastgeber nur noch durch Weitschüsse oder Freistöße annähernd gefährlich, alle getreten von Kizilyar. Umgekehrt häuften sich die Chancen für den SV, aber auch Julian Rudel, Nico Daum und Adrian Kaffenberger konnten zunächst beste Chancen nicht nutzen. So war es Youngster Marc Gärtner vorbehalten den SV mit 1:0 in Führung zu bringen (33.). Noch vor der Pause nutze Adrian Kaffenberger eine weitere Chance zum 2:0 (40.).

 

Anders als in den letzten Spielen blieb der SV diesesmal nach der Pause am Drücker und erzielte mit einem schnellen Treffer nach dem Wechsel durch Sebastian Amend (48.) die Vorentscheidung, Danach kontrollierte der SV die Partie und hatte jetzt auch den nötigen Raum um den Ball und den Gegner laufen zu lassen. Fast ohne große Gegenwehr fielen dann die weiteren Treffer durch Sebastian Amend (71.), Felix Brumme (73.) und Julian Rudel (75.).

 

Danach nahm der SV etwas das Tempo aus dem Spiel, hatte aber weitere gute Möglichkeiten das Ergebnis noch auszubauen. Die Gastgeber blieben weiter nurch Kizilyar gefährlich und in der Schlussphase bekam Mathias Olt noch einmal die Chance sich auszuzeichnen und die Null zu halten.

 

Unterm Strich ein hochverdienter Sieg, der leicht auch höher hätte ausfallen können. Allerdings hat es der Gastgeber an diesem Tag dem SV auch nicht wirklich schwer gemacht und selbst der kurzfristige Ausfall von Christoph Raab konnte heute kompensiert werden.

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Luca Olt, Johannes Zipp, Christopher Stapp, Berkay Istek, Marc Gärtner, Adrian Kaffenberger, Nico Daum, Julian Rudel, Sebastian Amend, Percy Schwinn, Felix Brumme

 

(Yogi)

TSG Steinbach - SV Lützel-Wiebelsbach 6:5 (0:1, 1:1) n.E.

 

Wieder startete der SV gut und dominierte die erste halbe Stunde klar. Das einzige Manko in dieser Phase war die Torausbeute, denn einer Reihe von hochkarätigen Chancen konnten nicht genutzt werden. Als dann Julian Rudel den SV endlich mit 1:0 in Führung brachte (30.), schien der Knoten geplatzt. Aber leider schaltete der SV danach einen Gang zurück und ließ die Gastgeber über den Kampf zurück ins Spiel kommen. 

 

In der Pause war dann die Vorgabe klar, das Spiel wieder in die Hand nehmen und die eigenen Stärken wieder nutzen. Doch in der zweiten Hälfte waren es nur 5-10 Minuten, die der SV Fußball spielte, ehe er den Faden völlig verlor. Jetzt wurden keine klaren Bälle mehr gespielt und immer wieder mit langen Bällen in die Spitze operiert, genau das, was eigentlich vermieden werden sollte. Da Steinbach kämpferisch mehr in die Schale warf, kippte das Spiel zugunsten der Gastgeber. So war das 1:1 in der 69. Minute durch Benjamin Reimer zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient.

 

In der Schlussphase gab es dann Chancen auf beiden Seiten, aber keiner Mannschaft gelang ein lucky Punsh, so dass das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Beim SV trafen bei den ersten fünf Schützen Mauricio Berner, Marc Gärtner, Sebastian Amend und Johannes Zipp, lediglich Julian Rudel scheiterte. Die Gastgeber verwandelten die ersten vier Strafstöße, schossen jedoch den letzten an die Latte. Der nächste Schütze beim SV, Christoph Raab, scheiterte an Torhüter Hamm, während der sechste Schütze bei Steinbach traf. Damit war die Entscheidung zu deren Gunsten gefallen und der SV muss sich aus dem Pokal verabschieden.

 

Unerklärlich bleibt weiterhin warum der SV jetzt bereits im dritten Spiel nach einer ganz starken Anfangsphase abbaut und das Niveau nicht halten kann. Daran muss unbedingt gearbeitet werden.

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Luca Olt, Christoph Raab, Christopher Stapp, Marc Gärtner, Johannes Zipp, Julian Rudel, Sascha Amend, Sebastian Amend, Nico Daum, Adrian Kaffenberger

 

(Yogi)

TV Fränkisch-Crumbach – SV Lützel-Wiebelsbach 1:2 (0:2)

 

Wie bereits in Sandbach spielte der SV eine ganz starke erste Halbzeit, konnte das Niveau nach der Pause aber nicht halten und geriet unter Druck. Aber noch anders als am Sonntag reichte es dieses mal zum Auswärtssieg, was auch an der Rückkehr des genesenen Christoph Raab lag, der zusammen mit Luca Olt eine starke Innenverteidigung bildete.

 

 

Wieder war der SV von Beginn an hellwach und sofort im Spiel. Das junge zentrale Mittelfeld mit Johannes Zipp, Marc Gärtner und Berkay Istek kontrollierte das Spiel und inszenierte immer wieder schöne Spielzüge. Bereits in der 4. Minute brachte ein toller Angriff über rechts, eingeleitet von Luca Olt in der Mitte Sebastian Amend in Position, der jedoch selbstlos den Ball in den Lauf von Johannes Zipp abprallen ließ. Mit einem Schuss gegen die Laufrichtung von Torhüter Degenhardt erzielte der das 1:0 für den SV. Auch danach dominierte der SV das Spiel, während von den Gastgebern in der ersten Hälfte wenig kam. So kam es folgerichtig immer wieder zu mehr oder weniger guten Chancen für den SV,  die größte davon für Berkay Istek Mitte der ersten Halbzeit, als er schön im Strafraum frei gespielt wurde, aber frei vor Degenhardt an diesem scheiterte. In der 36. Minute war es dann aber soweit, als ein weiterer Angriff über die starke rechte Seite Julian Rudel in Position brachte. Der drehte sich um seinen Gegenspieler und überraschte Degenhardt mit einem Schuss ins kurze Ecke zum 2:0. Nur kurz darauf traf Sebastian Amend mit einem Heber über den weit vor dem Tor stehenden Degenhardt nur das Außennetz, diesen Ball hatten viele bereits im Tor gesehen. So aber ging es mit einem hochverdienten 2:0 in die Pause, was für die Gastgeber eher schmeichelhaft war.

 

 

Weiterhin unerklärlich jedoch warum der SV gegen nun deutlich engagiertere Gastgeber erneut in der zweiten Hälfte die Sicherheit im Spielaufbau und damit die Ballkontrolle verlor und so Fränkisch-Crumbach aufkommen ließ. Gefährlich wurde es aber fast nur aus der zweiten Reihe, so bei einem Freistoß von Maximilian Henschke, der auf die Latte fiel. In der 66. Minute war es dann aber doch soweit und ein weiterer Distanzschuss von Yanko Yankov überraschte Mathias Olt und ging zum 1:2 ins Netz. Danach investierten die Gastgeber viel, aber der SV hielt kämpferisch gut dagegen. Kurz vor Ende patzte die Innenverteidigung einmal und ein gegnerischer Spieler kam in Höhe des Strafraums völlig frei zum Abschluss, scheiterte jedoch an Mathias Olt.

 

Hektisch wurde es dann jedoch in der Schlussphase, in der der SV wieder zu vielversprechenden Chancen kam. Jetzt lagen die Nerven blank und die Gastgeber hatten viel Glück, dass sie das Spiel mit 11 Mann beenden konnten. Am Ende belohnte sich der SV für einen couragierten Auftritt mit drei Punkten, muss sich aber fragen lassen wo der erneute Leistungsabfall nach der Pause seine Gründe hat. Wenn es gelingt das Niveau über 90 Minuten hoch zu halten, kann der SV gegen jeden Gegner in der KOL mithalten.

 

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Luca Olt, Christoph Raab, Christopher Stapp, Johannes Zipp, Marc Gärtner, Berkay Istek, Julian Rudel, Sascha Amend, Sebastian Amend, Adrian Kaffenberger, Steffen Freudenberger

 

 

(Yogi)

 

SG Sandbach - SV Lützel-Wiebelsbach 5:4 (2:3)

 

Eine starke erste Halbzeit mit dreimaliger Führung reichte dem SV nicht um wenigstens einen Punkt aus Sandbach mitzunehmen.


Trotz großer Hitze entwickelte sich ein flottes Spiel mit schönen Spielzügen auf beiden Seiten. Überraschend war es aber der SV, der in der ersten Hälfte die Akzente setzte. Der erste bereits in der 8. Minute, als Sascha Amend auf links schön freigespielt wurde und mit seiner Flanke in der Mitte Sebastian Amend erreichte, der wunderbar per Kopf abschloss. Auch danach zeigte sich der SV sehr präsent im Mittelfeld und ließ wenig zu, schaffte es umgekehrt aber immer wieder schöne Spielzüge zu kreieren. Als dann aber einmal in der Innenverteidigung zu spät reagiert wurde, war sofort Luca Wirth zu Stelle und markierte den Ausgleich (24.). Doch es dauerte nur weitere vier Minuten bis der SV erneut über die linke Seite gefährlich wurde. Der in der ersten Hälfte sehr starke Nico Daum bediente mit einem Heber über die Abwehrspieler erneut Sascha Amend, der direkt in den Lauf von Julian Rudel passte. Dieser ließ sich diese Chance nicht nehmen und brachte den SV wieder in Front. In der 36. Minute nutzten die Gastgeber dann einen Eckball zum 2:2. Auf den kurzen Pfosten geflankt und dann per Kopf in die Mitte verlängert war das schwer zu verteidigen und Pascal Tschepke nutzte das per Kopf zum Ausgleich.

 

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte ging der SV jedoch erneut in Führung, Diesesmal war es Sebastian Amend, der durch die Mitte kam, drei Gegenspieler band und dann dem mitgelaufenen Sascha Amend den Ball in den Lauf legte. Dieser schloss aus halblinker Position ab und der Ball trudelte auf Höhe der Torlinie entlang und wurde von einem Abwehrspieler ins Spiel zurück geschossen, dort nahm Luca Olt den Ball direkt und schoss ins Tor. Der Schiedsrichter hatte aber wohl bereits den Ball von Sascha Amend hinter der Linie gesehen. Die Führung zur Pause wahr absolut verdient, weil der SV sowohl kämpferisch, als auch spielerisch zu überzeugen wusste. Allerdings betrieb der SV einen hohen Kraftaufwand, was sich bei der Hitze nach der Pause rächen sollte.

 

In der zweiten Halbzeit schaffte es der SV nicht mehr den Ball zu behaupten und mit längerem Ballbesitz dagegen zu halten. Dadurch wurde der Druck der SG Sandbach immer größer. Vor allem über die rechte Angriffsseite der Gastgeber kam ein gefährlicher Angriff nach dem nächsten, Beflügelt durch ein frühes Tor, erneut erzielt von Luca Wirth (52.), waren die Gastgeber jetzt das dominierende Team. Mathias Olt konnte zwar mit einem gehaltenen Foulelfmeter, getreten von Haralambos Floros (64.), den SV im Spiel halten, war aber bei Luca Wirths drittem Treffer in der 74. Minute machtlos. Spätestens jetzt machte sich das Fehlen von Christoph Raab in der Innenverteidigung doch bemerkbar. Dennoch steckte der SV auch diesen erstmaligen Rückstand weg und erzielte nach einem langen Pass aus der eigenen Hälfte durch Sebastian Amend den Ausgleich in der 80. Minute.


In der Schlussphase, in der auf Seite des SV Johannes Zipp und Sebastian Amend erschöpft raus mussten, drückten die Gastgeber weiter und erkämpften sich in der 90. Minute noch den 5:4 Siegtreffer. Wieder war es ein Angriff über rechts, der diesen Treffer vorbereitete und in der Mitte grätschte Hasan Cur den Ball über die Linie.

 

Auch wenn das entscheidende Tor erst spät fiel, muss man anerkennen, dass der Sieg für die Gastgeber aufgrund der zweiten Hälfte in Ordnung geht. Aber auch die Leistung des SV verdient Anerkennung. Vier Tore werden in dieser Saison sicher nicht viele Mannschaften in Sandbach erzielen und die Art und Weise, wie vor allem in der ersten Halbzeit nach vorne gespielt wurde, macht Hoffnung auf ein besseres Abschneiden in dieser Saison.

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Johannes Zipp, Etienne Backes, Christopher Stapp, Luca Olt, Marc Gärtner, Sascha Amend, Nico Daum, Julian Rudel, Sebastian Amend, Berkay Istek, Felix Brumme

 

(Yogi)

Kontakt

SV 1935 Lützel-Wiebelsbach

Thorsten Schenk

Schulstr. 44

64750 Lützelbach

 

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