SV 1935 Lützel-Wiebelsbach e. V.
SV 1935 Lützel-Wiebelsbach e. V.

Spielberichte der 1. Mannschaft Saison 2019/20

SV Lützel-Wiebelsbach - SG Sandbach 0:0

 

Im Heimspiel gegen einer der Topfavoriten wehrte sich der SV gut und zeigte vor allem in der ersten Hälfte eine starke Leistung. Mit zunehmender Spielzeit in der zweiten Hälfte wurde der Druck der Gäste immer stärker und vor allem nach der gebl-roten Karte gegen Marc Gärtner war es eine Abwehrschlacht für den SV. Aber dank einer starken Abwehrleistung gelang es das 0:0 über die Zeit zu retten und damit einen Punkt zu sichern, den sich der SV redlich verdient hat.

 

Der SV fand gut ins Spiel, war von Beginn an gut in den Zweikämpfen und setzte in den ersten 30 Minuten die Akzente. Trotz einiger guter Angriffe über die Außen, blieben Hochkaräter jedoch aus. Die gefährlichste Aktion war ein Freistoß von Max Herrschaft auf die Latte. Dann schnürten die Gäste den SV 10 Minuten in der eigenen Hälfte ein, gefährlich wurde es aber auch nur ein mal im Anschluß an eine Ecke, als Mathias Olts Faustabwehr Richtung eigenes Tor kullerte und von Mauricio Berner mit einer artistischen Rettungsaktion von der Linie geschlagen wurde. So blieb es beim gerechten Unentschieden zur Pause.

 

Nach dem Wechsel wurden die Gäste aktiver und hatten jetzt mehr Ballbesitz, dem SV gelang es zunächst aber noch den einen oder anderen Nadelstich zu setzen. Mit zunehmender Spieldauer jedoch wurden die Gäste immer ballsicherer und überlegener. Als dann in der 72. Minute Marc Gärtner mit gelb-rot vom Platz musste stand der SV immer tiefer, verteidigte weiterhin aber gut und ließ wenig zu. Bei Sandbach machte sich jetzt zunehmend der Ausfall des besten Torschützen Luca Wirth, bemerkbar. Gefährlich wurde es eigentlich nur bei Standards oder Distanzschüssen. Diese fanden aber immer wieder in Mathias Olt ihren Meister und so blieb es beim 0:0 bis zum Abpfiff.

 

Diesen Punkt hat sich der SV aufgrund seiner guten kämpferischen Leistung und einer starken Abwehrleistung am Ende auch verdient. Ein Punkt gegen Sandbach ist ein guter Start in die Rückrunde und ein Ergebnis mit dem der SV gut leben kann.

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Percy Schwinn, Christoph Raab, Julian Rudel, Johannes Zipp, Max Herrschaft, Adrian Kaffenberger, Marc Gärtner, Nico Daum, Sebastian Amend, Felix Brumme, Berkay Istek

 

(Yogi)

 

SV Lützel-Wiebelsbach - SG Nieder-Kainsbach 4:2 (2:1)

 

Am letzten Spieltag haderte der SV noch nach der Niederlage in Ober-Klingen, diesesmal kann der SV mit dem Erfolg gegen Nieder-Kainsbach zufrieden sein. Denn die Gäste waren nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft, aber heute war der SV vor allem im Abschluss cleverer, auch eher eine Seltenheit in den letzten Monaten.

 

Beide Mannschaften hatten von Anfang an gute Aktionen, aber auch immer wieder Schwächen nach hinten. Dadurch kam es zu einer Reihe von guten Möglichkeiten. In der 10. Minute war es dann eine Serie von drei Eckbällen in Folge für den SV, die die Führung brachte. Die dritte Ecke von links, getreten von Julian Rudel, drückte Adrian Kaffenberger mit dem Rücken über die Linie zum 1:0 für den SV. Danach gab der SV zunehmend das Spiel aus der Hand und gestattetet den Gästen mehr Spielanteile. In diese beste Phase der Kainsbacher hinein war es ein überragender Konter über Sebastian Amend, der den Ball genau im richtigen Moment in den Lauf von Julian Rudel spielte, der den SV nachlegen ließ. Rudel ließ sich frei vor Torhüter Müller die Chance nicht entgehen und erhöhte auf 2:0 (36.).

 

Aber auch das brachte keine Sicherheit in die Aktionen des SV und nur fünf später war es nach einem Ballverlust des SV ein schöner Angriff der Gäste über rechts, der  Björn Kabel in Position brachte. Dieser vollendete gekonnt zum 2:1 Anschlusstreffer. Damit endete eine erste Hälfte mit einer glücklichen Führung für den SV, auch weil Mathias Olt einige tolle Paraden zeigte und seinen Kasten weitgehend sauber hielt.

 

Nach der Pause war es dann ein weiterer toller Angriff des SV, wieder mit Julian Rudel und Sebastian Amend als Akteure, der schnell das 3:1 brachte (48.). Diesesmal bediente Rudel Amend, der per Direktabnahme traf. Doch um Ruhe ins Spiel zu bringen reichte auch das nicht, weil die Gäste nur vier Minuten später durch Simon Adelberger auf 3:2 verkürzen konnte.

 

Aber bereits drei Minuten später (55.) war es der heute überragende Sebastian Amend, der wieder auf zwei Tore Vorsprung stellte. Diesesmal überlief er die Abwehr der Gäste und verwandelte sicher vor Müller zum 4:2. Danach investierten die Gäste viel, aber der SV wehrte sich ebenso engagiert. Auch nach der gelb-roten Karte gegen Marc Gärtner (83.) waren es in erster Linie Distanzschüsse, die für Gefahr sorgten. Aber Matze Olt war an diesem Tag nicht mehr zu überwinden. So reichte es am Ende zum hart umkämpften 4:2 Erfolg gegen einen couragierten Aufsteiger.

 

Damit schließt der SV die Vorrunde mit 20 Punkten ab und kann am nächsten Wochenende wieder mit Johannes Zipp und Max Herrschaft planen. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt jetzt 13 Punkte, was eine gute Grundlage für die Rückrunde ist, mehr aber auch noch nicht.

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Percy Schwinn, Christoph Raab, Christopher Stapp, Ilbay Bestek, Marc Gärtner, Adrian Kaffenberger, Julian Rudel, Nico Daum, Sebastian Amend, Etienne Backes, Felix Brumme, Manuel Scholz.

 

(Yogi)

 

SG Klingen - SV Lützel-Wiebelsbach 3:2 (1:1)

 

Gegenüber dem Vorsonntag zeigte sich der SV beim Spiel in Ober-Klingen stark verbessert und unterlag am Ende unglücklich mit 3:2. Bitter vor allem, dass das entscheidende Tor in der 90. Minute durch ein Eigentor fiel, umgekehrt der SV jedoch mit zwei Pfostenschüssen Pech hatte.

 

Der SV brauchte etwas um ins Spiel zu finden und ließ in der Anfangsphase drei Konter der Gastgeber zu, hatte dabei jedoch Glück, dass diese nicht zu einem Treffer genutzt werden konnten. Mit zunehmender Spieldauer übernahm der SV die Kontrolle und kam jetzt auch zu eigenen Chancen. Aber wie so oft in der Vergangenheit war der letzte Pass oder die Flanke von außen zu ungenau gespielt und einige guten Angriffe verpufften wirkungslos. In der 44. Minute spielte jedoch Max Herrschaft einen tollen Pass auf Adrian Kaffenberger, der den Ball volley zur Führung ins Netz drosch. Doch leider gelang es dem SV nicht, die Führung in die Halbzeit zu retten. Nur eine Minute später führte eine an sich schon überflüssige Ecke zum 1:1 durch Jan Roman Stilling, der ganz alleine vor dem Tor den Ball im zweiten Versuch über die Linie drücken konnte. Beinahe hätte im direkten Gegenzug Sebastian Amend die erneute Führung erzielt, doch er traf nur den Pfosten. Somit ging es mit dem 1:1 in die Pause.

 

Nach dem Wechsel war es der SV, der das Spiel machte und als in der 52. Minute Mathias Olt einen Ball abfing und direkt weit nach vorne zu Sebastian Amend abschlug, überlief der die gesamte Abwehr und erzielte die 2:1 Führung für den SV. Danach hatte der SV einige Hochkaräter um nachzulegen. Die beste dabei Mauricio Berner, der über rechts schön frei gespielt wurde und frei vor Torhüter Tom Geier zu genau Maß nahm und den Innenpfosten traf. Von dort sprang der Ball aber zurück in die Arme von Geier.

 

Unglücklich dann die Entstehung des Ausgleichstreffers, als der SV in der Vorwärtsbewegung zu hektisch agierte und den Ball verlor. Die Gastgeber spielten das dann schnell nach vorne und Stanislar Hubinski ließ sich frei vor Olt die Chance zum Ausgleich nicht nehmen (64.). Auch danach hatte der SV die bessren Aktionen, musste aber in der 90. Minute noch den Treffer zum 2:3 hinnehmen, als der Ball Adrian Kaffenberger unglücklich an den Oberschenkel sprang und von dort ins Tor kullerte. Danach probierte der SV noch mal alles, kam aber zu keiner zwingenden Aktion mehr, somit blieb es beim glücklichen Erfolg für die Gastgeber.

 

Ärgerlich war am Ende  nicht nur die Niederlage, sondern auch, dass Max Herrschaft sich von einem Zuschauer provozieren ließ und verbal reagierte und dafür nach dem Schlusspfiff noch die rote Karte sah. Auch wenn die Emotionen, nicht zuletzt wegen des Spielausgangs, hochkochten, war die Reaktion natürlich überflüssig und tut dem SV aktuell weh.

Dennoch kann auf der Leistung aufgebaut und zuversichtlich ins nächste Spiel zuhause gegen Nieder-Kainsbach gegangen werden.

 

(Yogi)

SV Lützel-Wiebelsbach - SG Ueberau 0:3 (0:1)

 

In diesem so wichtigen Spiel gelang es dem SV dieses mal nicht die vielen Ausfälle zu kompensieren. Mit Luca Olt, Sascha Amend, Sebastian Amend, Nico Daum und Sebastian Amend mussten gleich fünf Spieler ersetzt werden, zudem ist Marc Gärtner immer noch angeschlagen. So kam der SV gegen spielerisch starke Gäste nie ins Spiel und musste oft hinter herlaufen. Auch weil die Abstände zwischen den Reihen zu groß waren, wurden nur wenige zweite Bälle gewonnen und man kam in vielen Zweikämpfen einen Schritt zu spät. Auch wenn die Gäste den Ball gut laufen ließen, waren sie in der Offensive nicht wirklich gefährlich und benötigten zwei Geschenke der SV Abwehr um zum 2:0 vorzulegen. Die besseren Chancen aus dem Spiel hatte sogar der SV, konnte aber keine daon zu einem Treffer nutzen.

 

Von Beginn an waren die Gäste das bessere Team, die erste Großchance jedoch hatte Adrian Kaffenberger nach wenigen Minuten, als er auf rechts geschickt wurde, seinen Gegenspieler überlief und allein auf Torwart Zulauf zulief. Im Abschluss jedoch versagten die Nerven und er zielte am Tor vorbei. In der 13. Minute dann das erste Gastgeschenk als Percy Schwinn einen Ball Richtung eigenes Tor köpfte und Mathias Olt eine Ecke vermeiden wollte. Da er den Ball jedoch nicht unter Kontrolle brachte, kam er zurück zu den Gästen und David Fabio Puhl erzielte die 1:0 Führung. In der Folge waren die Gäste weiter ballsicherer, aber zwingend wurde es nicht mehr, auf keiner Seite.

 

Nach dem Wechsel agierte der SV mit etwas mehr Tempo, wurde aber bereits in der 50. Minute kallt erwischt. Wieder war es eine eher harmlose Situation bei der sich Mathias Olt entschied zu einem hohen Ball kurz vor der Strafraumgrenze zu gehen. Doch leider kam er nicht an den Ball, dafür aber erneut Puhl, der per Kopf zum 2:0 nachlegte.  Auch wenn die Gäste besser waren, der Spielstand zu diesem Zeitpunkt war eher glücklich.

 

Danach wurde der SV etwas agressiver und hatte jetzt seine beste Phase und auch Chancen. Zuerst zirkelte Max Herrschaft einen Freistoß aus 18 Metern in den Winkel, aber Zulauf lenkte den Ball über die Latte. Kurz darauf war es wieder Herrschaft, der im Anschluss an eine Ecke zentral vor dem Tor zum Schuss kam, aber einem Abwehrspieler gelang es noch den Ball per Kopf kurz vor der Linie zur erneuten Ecke zu klären. Danach hatte Julian Rudel noch eine gute Gelegenheit und kam, allerdings in Bedrängnis, frei vor Zulauf zum Abschluss, konnte den Ball aber auch nicht im Tor unterbringen.

 

Als dann Guiseppe Andreozzi in der 77. Minute Maß nahm und aus rund 18 Metern den Ball zum 3:0 für die Gäste ins Tor hämmerte, war das Spiel entschieden und die Luft raus aus dem Spiel. Danach brachten die Gäste das routiniert über die Zeit und nahmen verdient drei Punkte mit. Jetzt bleibt zu hoffen, dass die personelle Situation sich bis zum nächsten Sonntag wieder etwas bessert um den Trend wieder umzukehren.

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Percy Schwinn, Christoph Raab, Christopher Stapp, Max Herrschaft, Marc Gärtner, Adrian Kaffenberger, Felix Brumme, Ilkay Bestek, Julian Rudel, Etienne Backes, Pascal Balonier, Manuel Scholz.

 

(Yogi)

 

Germania Ober-Roden 1b - SV Lützel-Wiebelsbach 2:3 (1:0)

 

Unter denkbar schlechten Voraussetzungen begann das Spiel in Ober-Roden, neben den bekannten Ausfällen von Luca Olt, Sascha Amend und Johannes Zipp musste der SV kurzfristig auch auf Christoph Raab (krank) und Sebastian Amend (muskuläre Probleme) verzichten. Somit musste Manuel Scholz noch von der 1b abgezogen werden und auf der Bank Platz nehmen. Dennoch wollte der SV die Motivation aus dem Derbysieg mitnehmen und an die Leistung vom Vorsonntag anknüpfen. Das gelang im Spiel nach vorne nicht ganz, defensiv stand der SV aber lange gut.

 

Umgekehrt hatten die Gastgeber einige Verstärkungen aus der ersten Mannschaft und zeigten sich spielerisch stark. Vor allem Fabian Bäcker organisierte den Spielaufbau der Germania und beschäftigte die Abwehr des SV. Wirklich gefährlich wurde Ober-Roden aber nur durch Schüsse aus der Distanz. Auch wenn das Offensivspiel des SV etwas statisch wirkte, waren es in erster Linie Diagonalpässe von Max Herrschaft und Berkay Istek, die über außen gute Chancen einleiteten. Aber richtig gefährlich zum Abschluss kam der SV selbst auch nicht.

 

So war es am Ende nicht überraschend, dass ein Distanzschuss von Bäcker für die 1:0 Führung der Gastgeber herhalten musste. Nach einem Fehler im eigenen Spielaufbau war die Abwehr des SV einmal nicht gut sortiert und Bäcker konnte aus 18 Metern Maß nehmen und ließ Mathias Olt mit einem Flachschuss keine Chance. Da beide Abwehrreihen bis zur Pause nicht mehr viel zuließen, blieb es beim verdienten 1:0 Halbzeitstand für Ober-Roden.

 

In der Pause musste dann auch noch Marc Gärtner raus, der sich bereits über weite Strecken der ersten Hälfte über den Platz quälen musste. Julian Rudel rückte nun in die Spitze, was dem Offensivspiel des SV gut bekam. Er war es dann auch, der nach einer Balleroberung von Mauricio Berner in die Mitte zog und auf links Felix Brumme auf die Reise schickte. Der lief bis auf Höhe des gegnerischen Strafraums und bediente dann den mitgelaufenen Rudel in der Mitte, der den Ball zum 1:1 im Tor unterbrachte (51.).

 

Bei den Gästen, die zur Pause Bäcker für die Erste abstellen mussten, lief jetzt im Spiel nach vorne weniger, dennoch gingen sie in der 61. Minute erneut in Führung. Wieder brachte sich der SV im Spielaufbau selbst in Bedrängnis und ein Zuspiel auf Steffen Reichert nutzte der zu einem Flachschuss in die Ecke zum 2:1. Jetzt versuchte der SV etwas mehr nach vorne, benötigte aber einiges Glück um zum Ausleich zu kommen. Ein von Max Herrschaft getretener Freistoß aus über 30 Metern flog Richtung Tor, wo Rudel versuchte per Kopf an den Ball zu kommen. Auch wenn das nicht ganz gelang, reichte es dennoch, um den Torwart zu irritieren, der den Ball zum 2:2 ins Tor gleiten ließ (60.)

 

In der Schlussphase kam dann doch noch Sebastian Amend ins Spiel und sorgte auch gleich für viel Wirbel. Drei mal brach er auf links durch und versuchte den freien mitgelaufenen Rudel zu bedienen, was aber nicht gelang. In der 81. Minute dann das umgekehrte Spiel, Julian Rudel schickte auf Höhe der Mittellinie direkt Sebastian Amend, der alleine aufs Tor zulief und sicher zur 3:2 Führung für den SV abschloss. Bei der Gelegenheit wurde Rudel brutal umgetreten, der Schiedsrichter entschied jedoch auf Vorteil. Danach ging Sebb wieder zurück auf die Bank und wurde in den letzten Minuten durch Manuel Scholz ersetzt.

 

Bis zum Abpfiff ließ der SV nichts mehr zu und brachte den Sieg über die Zeit. Auch wenn das Ergebnis unterm Strich als glücklich bezeichnet werden kann, war es wieder einmal die gute kämpferische Einstellung, die am Ende den Ausschlag gab. Damit hat sich der SV vorerst etwas Luft im Abstiegskampf verschafft.

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Julian Rudel, Percy Schwinn, Christopher Stapp, Max Herrschaft, Berkay Istek, Adrian Kaffenberger, Felix Brumme, Nico Daum, Marc Gärtner, Etienne Backes, Sebastian Amend, Manuel Scholz

 

(Yogi)

 

 

SV Lützel-Wiebelsbach - TSV Seckmauern  2:1 (2:1)

3 Punkte für die Seele … und für „Yves“

 

Dieser Derbysieg tat ohne Zweifel richtig gut. Hatte unsere Elf im bisherigen Saisonverlauf immer wieder gewackelt, so zog sie ihre kämpferisch starke Leistung diesmal über 90 Minuten durch. Die Gäste waren sicherlich nicht schlechter als der SV, aber an diesem Samstag hatte man das Gefühl, dass die „Grünen“ den Sieg einfach mehr wollten.

 

Aber von vorne:

Der tolle Mannschaftsgeist wurde schon vor dem Spiel sichtbar. Die Mannschaft lief komplett in T-Shirts mit der Nummer „12“ ein und sorgte so für eine prima Geste gegenüber dem letzten Sonntag schwer verletzten Mitspieler Sascha Amend. Den Genesungswünschen schließe ich mich selbstverständlich an.

 

Für das erste Ausrufezeichen sorgte Marc Gärtner nach 22 Minuten. TSV-Torwart Schreiber wollte den Ball zum Mitspieler rollen, Marc hielt einfach mal den Fuß rein und der Ball rollte ins Tor. Man wurde schon ein wenig an die Szene von Loris Karius im Championsleague-Finale des FC Liverpool erinnert. Kompliment an unseren Youngster der für seine Idee mit dem Führungstreffer belohnt wurde. Die Gäste zeigten sich geschockt und wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht was acht Minuten danach folgen würde. Ein Ball aus der Abwehr wurde von Nico Daum zu Sebastian Amend verlängert. Der kontrollierte den Ball mit einem Kontakt, sah Schreiber weit vor seinem Tor stehen und schoss die Kugel aus gut 40 Metern einfach mal ins Tor. Ein unfassbar geiles Tor!

 

Es ging aber Schlag auf Schlag weiter. Nur drei Minuten nach dem 2:0 schoss Klewar den Ball ans Außennetz, als ein Pfiff des guten Schiedsrichters Volker Höpp (FSV Dauernheim) ertönte. Mauricio Berner hatte Klewar einen Stoß versetzt den Höpp für Strafstoßwürdig hielt. Eine harte aber wohl vertretbare Entscheidung.

 

Nach dem Seitenwechsel hatte der SV die große Chance zum 3:1, als Adrian Kaffenberger den Ball nach Innen brachte aber zwei SV-Spieler knapp verfehlten. Im Anschluss gingen die Spielanteile immer mehr in Richtung Blau. In der 52. Minute scheiterte Hener mit einem Freistoß an Matze Olt und nur drei Minuten später touchierte der Ball die Latte des SV-Tores.

 

Schreiber musste sich nach einer Stunde auf der Gegenseite mächtig strecken um einen Freistoß von Max Herrschaft aus 35 Metern noch um den Pfosten zu lenken.

 

Auch wenn die Gäste den Ball häufiger am Fuß hatten, musste der SV nur noch zwei brenzlige Szenen überstehen, als ein Sturmlauf von Klewar in den Armen von Mathias Olt endete und Walther in der Nachspielzeit nur ein Schüsschen zu Stande brachte.

 

Der Schlusspfiff von Volker Höpp mündete in eine Grün-Weiße-Partynacht der das Oktoberfest einen perfekten Rahmen bot. Die Mannschaft bot eine tolle Leistung und sollte dort auch in Ober-Roden anknüpfen. Einziger Wehrmutstropfen war der Feldverweis gegen Johannes Zipp, der Manuel Seifert etwas übermotiviert attackierte und nun leider einige Spiele ausfallen wird.

 

Ich verzichte ganz bewusst darauf Spieler oder Mannschaftsteile ganz besonders zu loben, da an diesem Tag jeder das Lob für seinen Einsatz und den Willen verdient hat.

 

Der SV spielte mit:
Mathias Olt, Christopher Stapp, Mauricio Berner, Julian Rudel, Christoph Raab, Johannes Zipp, Marc Gärtner, Adrian Kaffenberger, Max Herrschaft, Nico Daum, Sebastian Amend, Berkay Istek, Percy Schwinn

 

(ts)

SV Lützel-Wiebelsbach - FV Mümling-Grumbach 1:1 (1:1)

 

Was für ein Spiel für den SV, schlechtes Wetter, schlechte Platzverhältnisse und dann so ein Beginn. Direkt nach dem Anstoß der erste Ballverlust durch Johannes Zipp, Christoph Raab rutschte beim Versuch an den Ball zu kommen weg und damit war der Weg frei für Patrick Kepper, der nach 20 Sekunden die 1:0 Führung für die Gäste erzielte. Das verunsicherte fortan den SV und dann nach gut zehn Minuten der nächste Schock. Als Sebastian Amend den Ball für Mathias Olt abschirmen wollte, wurde er von seinem Gegenspieler gestoßen und rutschte Richtung Matze Olt. Dabei stießen beide so unglücklich mit den Köpfen zusammmen, dass Sascha Amend blutüberströmt den Platz verlassen und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Anschließend wurde er in die Gesichtschirurgie nach Heidelberg verlegt. Auf diesem Weg daher gute Besserung und alles Gute für Yves. Aber auch Matze Olt musste aus zwei Platzwunden blutend zunächst ausgewechselt werden.

 

So mussten die nach ihren Verletzungen noch nicht hundert Prozent fitten Marc Gärtner und Max Herrschaft frühzeitig ins Spiel und Berkay Istek vorübergehend ins Tor. Als das Spiel dann fortgesetzt wurde dauerte es noch weitere 10-15 Minuten bis der SV über den Kampf ins Spiel zurück fand. Danach kippten die Spielanteile vorübergehend zugunsten des SV. Bei einer Chance von Adrian Kaffenberger kam dieser im Strafraum zu Fall und nicht wenige sahen das als elfmeterreif, nicht jedoch der Schiedsrichter. Dann folgte der schönste Angriff des Spiels, der zum Ausgleich führte. Christoph Raab behauptete im Mittelfeld den Ball und spielte einen tollen Pass nach links auf Julian Rudel. Dessen Zuspiel in die Mitte verwertete Sebastian Amend sehenswert zum 1:1 (39.). Dabei blieb es bis zum Pausenpfiff, ein durchaus gerechter Zwischenstand,

 

Nach der Pause, als Mathias Olt wieder weiterspielen konnte,  wurde das Spiel umkämpfter, allerdings kamen dadurch auch die spielerischen Elemente zu kurz, was dem Spiel insgesamt nicht gut tat. Da beide Defensivreihen nichts mehr zuließen, blieb es bis zum Abpfiff bei dem Unentschieden, was insgesamt auch in Ordnung geht. Beim SV überzeugte insgesamt das Defensivverhalten mit einem überragenden Christoph Raab, der nahezu alle entscheidenden Zweikämpfe gewann. Im Mittelfeld machten sich die Einwechslungen von Marc Gärtner und Max Herrschaft positiv bemerkbar. Beide präsentierten sich Zweikampfstark und mit guten Zuspielen in die Spitze. Vorne war es einmal mehr Sebastian Amend, der sich aufrieb und die gegnerische Abwehr auf Trab hielt. Unterm Strich ist das ein Ergebnis mit dem der SV leben kann, auch wenn es mit der schweren Verletzung von Sascha Amend teuer erkauft ist.

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Etienne Backes, Christoph Raab, Sascha Amend, Johannes Zipp, Berkay Istek, Adrian Kaffenberger, Julian Rudel, Nico Daum, Sebastian Amend, Marc Gärtner, Max Herrschaft, Christopher Stapp

 

(Yogi)

TSV Neustadt - SV Lützel-Wiebelsbach 0:10 (0:3)

 

Das war in dieser Deutlichkeit so sicher nicht zu erwarten, waren doch die Ergebnisse von Neustadt am Ende zwar erfolglos, aber doch in der Summe respektabel. Auch gegen den SV standen die Gastgeber zwar von Anfang an unter Druck, konnten aber in der Anfangsphase noch gut mithalten und vor allem über Joshua Schmidt selbst einige gefährliche Angriffe inszenieren. Aber der SV war von Beginn an engagiert im Spiel und zeigte immer wieder schöne Ansätze. Als dann Johannes Zipp beherzt aus der zweiten Reihe abzog und der Ball unhaltbar zum 0:1 einschlug (21.), waren die Weichen früh auf Sieg gestellt.

 

Danach gewann der SV zunehmend die Oberhand und ein Schuss von Nico Daum von der Strafraumlinie genau in den Winkel (35.) brachte das 2:0. Danach kam ein Phase der vergebenen Möglichkeiten. Erst hatten Adrian Kaffenberger und Julian Rudel zwei 100%ige, aber auch auf der Gegenseite musste eine überragende Aktion von Christoph Raab herhalten, um den Anschlusstreffer zu verhindern. Dann jedoch kurz vor der Pause war es ein überragender Konter des SV, der die Vorentscheidung brachte. Johannes Zipp hatte vor dem eigenen Strafraum den Ball gewonnen und lief mit viel Tempo durchs Mittelfeld und ließ dabei drei Gegner stehen, dann servierte er auf den frei stehenden Sebastian Amend, der aber selbst nicht abschloss, sondern dem mitgelaufenen Zipp querlegt und der zum 0:3 abschloss. Damit ging es mit einer verdienten Führung in die Pause.

 

Die spannende Frage nach der Halbzeit war, schafft es der Gastgeber noch einmal ins Spiel zurück zu finden oder behält der SV die Spielkontrolle. Diese Frage war dann schnell beantwortet. Bereits in der 47. Minute war ein schöner Angriff über rechts mit Mauricio Berner und Adrian Kaffenberger, der Berner freispielte. Sein Querpass vors Tor konnte dann von einem Neustädter Abwehrspieler nur ins eigene Tor geklärt werden. Als dann in der 52. Minute ein weiterer schöne Angriff über Sebastian Amend Adrian Kaffenberger in Position brachte, erhöhte der auf 0:5. Spätestens jetzt war bei den Gastgebern der Stecker gezogen und umgekehrt nutzte der SV nahezu jede Chance zu weiteren Treffern.

 

Innerhalb weniger Minuten erhöhten Berkay Istek (54.), Adrian Kaffenberger (63.), Julian Rudel (77.) und Max Herrschaft (80.) auf 0:9. Den Schlusspunkt setzte erneut Julian Rudel (83.) zum 0:10. Darunter waren einige wunderschön herausgespielte und abgeschlossene Treffer, allerdings war die Gegenwehr des TSV Neustadt auch überschaubar. Bemerkenswert seitens des SV war eigentlich nur, dass Sebastian Amend ohne Treffer blieb, aber umgekehrt war er der Vorbereiter einer Reihe von schönen Treffern.

 

Bleibt nur zu hoffen, dass der SV damit nicht sein Pulver für die nächste Zeit verschossen hat, sondern auch im nächsten Spiel gegen Mümling-Grumbach mit schönen Spielzügen und tollen Toren weitermachen kann,

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Etienne Backes, Christoph Raab, Sascha Amend, Johannes Zipp, Berkay Istek, Adrian Kaffenberger, Nico Daum, Julian Rudel, Sebastian Amend, Max Herrschaft, Felix Brumme

 

(Yogi)

 

SV Lützel-Wiebelsbach - KSV Reichelsheim  0:1 (0:1)

 

Auch wenn es im Vergleich zur Vorwoche eine klare Leistungssteigerung gab, war es am Ende für eine Punktgewinn gegen den starken Aufsteiger aus Reichelsheim doch zu wenig.

 

Wie fast immer begann unsere Mannschaft äußerst engagiert und hatte deutlich mehr vom Spiel. Julian Rudel über rechts und Adrian Kaffenberger über links versuchten immer wieder Sebastian Amend in Szene zu setzen, was in der besagten Phase auch teilweise gut gelang. Der SV war im Spiel lediglich das Tor fehlte.

Doch dann kam es wieder wie so oft, die Mannschaft konnte das Niveau nicht halten und ließ die Gäste immer mehr zur Geltung kommen. Als man Gedanklich schon auf den Pausentee eingestellt war, nutzte Timo Bauer die Unordnung in der SV-Abwehr und brachte die Gäste in Führung. Noch vor dem folgenden Anstoß pfiff der gut leitende Schiedsrichter Kupferer (Alzenau) zur Pause.

 

Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Der SV brachte den Druck nicht bis in die gefährliche Zone, so dass die Angriffe immer wieder verpufften. Erst als Christoph Raab in den Schlussminuten seine Abwehrposition aufgab und als zusätzlicher Angreifer fungierte kam der SV nochmal zu guten Szenen. Leider reichte es nicht für den wichtigen Ausgleichstreffer.

 

So steht am Ende die Erkenntnis, dass die siegreiche Mannschaft nicht immer die Bessere sein muss, aber eben immer ein Tor geschossen hat.

 

Für unsere Elf gilt es weiter an der Stabilität zu arbeiten um die guten Spielphasen zu verlängern. Die vielen Ausfälle sind dazu sicherlich nicht förderlich, müssen aber mit dem notwendigen Engagement kompensiert werden. Nächste Woche beim Derby in Neustadt gibts dazu die nächste Chance.

 


Der SV spielte mit:
Mathias Olt, Mauricio Berner, Christoph Raab, Sascha Amend, Johannes Zipp, Berkey Istek, Adrian Kaffenberger, Julian Rudel, Sebastian Amend, Percy Schwinn, Nico Daum, Max Herrschaft, Felix Brumme.

 

(ts)

SV Viktoria Klein-Zimmern - SV Lützel-Wiebelsbach 4:0 (1:0)

 

Nach einem äußerst mäßigen Auftriit in Klein-Zimmern fällt der SV in der Tabelle weiter zurück. Nach einigen guten Auftritten zu Beginn der Saison war der Auftritt des SV in Klein-Zimmern eher ein Rückfall in alte Zeiten. Dabei war es in erster Linie der Mangel an Engagement, Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten, der zu denken geben muss. Dabei war der Gegner heute alles andere als dominant, gewann aber am Ende auch in der Deutlichkeit verdient.

 

Die Anfangsphase gehörte noch dem SV und daraus resultierten auch zwei schön herausgespielte Chancen, beide für Berkey Istek. Sein erster Abschluss ging knapp am Tor vorbei, die zweite Möglichkeit wurde im letzten Moment geblockt. Damit hatte der SV aber für lange Zeit sein Pulver verschossen. Die Gastgeber kamen über gewonnene Zweikämpfe langsam ins Spiel, aber zunächst noch nicht zu Chancen. Nach einer vielversprechenden Kopfballmöglichkeit war es dann gleich die zweite Möglichkiet, die zur 1:0 Führung führte (27.) Dabei machte es der SV dem Gegner allerdings auch einfach. Zunächst ließ man einen Gegenspieler ohne großen Widerstand durch die eigene Hälfte laufen und dann auch noch den Torschützen, Philipp Beck, völlig frei stehen, so dass der den Ball unbedrängt annehmen, sich urecht legen und dann auch abschließen konnte. Der aufsetzende Ball war dann für Mathias Olt schwer zu halten.

 

Danach kam vo SV im Spiel nach vorne wenig, dafür umgekehrt noch einige gute Chancen für die Gastgeber, bei denen Olt allerdings hervorragen reagierte. Somit blieb es bis zur Pause bei der 1:0 Führung für Klein-Zimmern.

 

Nach der Pause, in der sich der SV viel vorgenommen hatte, war es dann die erste Möglichkeit für die Gastgeber, die gleich zum 2:0 führte. Diesesmal war es Mathias Olt, der patzte und einen Ball fallen ließ, so dass Machado überraschend zum 2:0 einschießen konnte. Wer jetzt mit einem aufbäumen des SV rechnete, wurde aber enttäuscht. Einzig Marc Gärtner konnte durch gewonnenen Zweikämpfe einige Akzente setzen. Sonst war es zu oft ein Reagieren seitens des SV und zu selten eigenes agieren. Das führte oft dazu, dass man zu spät in die Zweikämpfe kam und zu oft hinterer laufen musste. Somit machte es man den Gastgebern leicht zwei weitere Treffer nachzulegen. In der 65. Minute war es erneut Machado, der völlig frei vor Olt zum Abschluss kam und auf 3:0 erhöhte. In der 85. Minute erzielte dann auch Beck seinen zweiten Treffer und wieder war es ein sehenswerter Distanzschuss, der zum 4:0 Endergebnis führte.

 

Wenn der SV nicht mehr bereit ist den Kampf anzunehmen und stärker gegen zu halten, wird es auch in den nächsten Spielen schwer zu punkten. Der Abfall gegenüber den ersten Spielen ist schwer zu erklären. Sicher war der kurzfristige Ausfall von Luca Olt ein Pproblem und auch die Hitze scheint dem SV nicht zu liegen. Aber als Erklärung für den schwachen Auftritt ist das zu wenig. Vielleicht bleibt der erste Kurzeinsatz von Max Herrschaft nach seiner langen Verletzung ein kleiner Hoffnungsschimmer.

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Etienne Backes, Christoph Raab, Sascha Amend, Johannes Zipp, Marc Gärtner, Berkey Istek, Adrian Kaffenberger, Julian Rudel, Sebastian Amend, Percy Schwinn, Max Herrschaft

 

(Yogi)

SV Lützel-Wiebelsbach - SV Groß-Bieberau 2:4 (1:2)

 

Nach dem Punktgewinn bei Gruppenligaabsteiger KSG Georgenhausen wollte unsere Elf gegen den SV Groß-Bieberau nachlegen. Leider ging jedoch auch das zweite Heimspiel der Saison verloren.

 

Unsere Mannschaft startete wieder ganz stark in die Partie und hatte mit Adrian Kaffenberger die erste Chance des Spiels, dessen Schuss jedoch über das Tor ging. Auch in der Folgezeit war unsere Truppe tonangebend und ging nach 16 Minuten durch Sebastian Amend in Führung. Sebastian war es auch, der sich drei Minuten später mit einer tollen Aktion auf der rechten Außenbahn durchsetzen konnte, seine Flanke aber Adrian Kaffenberger nicht ganz erreichte.

 

Mit dem ersten gefährlichen Angriff der Gäste fiel der Ausgleich. Ein langer Ball auf den zweiten Pfosten kam auf den freistehenden da Silva, der nicht lange fackelte und unhaltbar für Mathias Olt einnetzte. Mit diesem Treffer verschoben sich die Kräfteverhältnisse langsam zu Gunsten der Gäste. Nach 35 Minuten verfehlte Kotsaridis das SV Tor nur um Zentimeter, ehe ein unglückliches Eigentor in der 41. Minute den SV auf die Verliererstraße brachte. Die Gäste trugen auf der rechten Seite einen mustergültigen Angriff vor und bei der Rettungsaktion bugsierte Johannes Zipp den Ball unglücklich über die eigene Torlinie.

 

Nach dem Wechsel dauerte es nur fünf Minuten bis zum nächsten Nackenschlag. Bei einem eher harmlosen Ball machte Matze Olt deutlich, dass er den Ball haben würde, leider gelang das Vorhaben nicht und es stand 1:3. Nur eine Minute später zeigte der gute Schiedsrichter Gahr (Zwingenberg) auf den Punkt und da Silva traf zum dritten Mal.

 

Auch wenn die Partie damit gelaufen war, rappelte sich unsere Mannschaft nochmal auf und konnte das Heft wieder in die Hand nehmen, auch wenn die Gäste nicht mehr alles in die Partie legten. Berkay Istek konnte in der 82. Minute eine schöne Vorarbeit von Sebastian Amend über die Linie drücken und zumindest auf 2:4 verkürzen. Zu mehr reichte es aber nicht mehr.

 

So siegten die Gäste nicht unverdient, da sie die fußballerisch reifere Mannschaft stellen. Unsere Mannschaft muss sich fragen lassen, warum sie immer wieder starke Leistungsschwankungen in den Spielen offenbart. Hieran gilt es in den nächsten Wochen anzusetzen.

 

Es spielten: M. Olt, M. Berner, J. Rudel, C. Raab, J. Zipp, M. Gärtner, A. Kaffenberger, Se. Amend (82. Brumme), Sa. Amend, N. Daum, B. Istek (46. L. Olt) – C. Stapp, E. Backes, P. Balonier

 

(ts)

KSG Georgenhausen - SV Lützel-Wiebelsbach 4:4 (1:2)

 

Wieder erzielte der SV auswärts bei einem hochgehandelten Gegner vier Tore, aber noch anders als beim Saisonauftakt in Sandbach reichte das diesesmal wenigsten zu einem Punkt.

 

Das Spiel begann verhalten und der SV fand ur langsam ins Spiel. Die Gastgeber gingen früh durch einen Kopfball von Alfes im Anschluss an eine Ecke in Führung (5.) (hier sah Mathias Olt im Tor des SV nicht gut aus), hatten dadurch aber auch keine Sicherheit im eigenen Spiel. Der SV fand langsam über den Kampf ins Spiel und hatte jetzt einige gute Angriffsversuche. Die erste Chance hatte dabei Nico Daum, der ein schönes Zuspiel von Adrian Kaffenberger aber nicht kontrollieren konnte. Nur kurze Zeit später jedoch gelang aus einer ähnlichen Situation der 1:1 Ausgleich (20.), hier kam der entscheidende Pass von Mauricio Berner.

 

Danach war der SV das aktivere Team und ging kurz vor dem Halbzeitpfiff durch Sebastian Amend verdient mit 2:1 in Führung. Der mit zunehmender Spielzeit immer stärker werdende Marc Gärtner hatte nach tollem Ballgewinn den Ball in den Lauf von Sebb gespielt und der behielt frei vor Torwart Moter die Nerven und schoss ein. Die Gastgeber hatten in der ersten Hälfte noch eine gute Chance, die sie aber nicht nutzen konnten.

 

Nach dem Wechsel hatte der SV seine beste Phase und erspielte sich einige gute Chancen. Eine davon konnte Julian Rudel zum 1:3 nutzen (54.). Erst nach gut einer Stunde kamen die mit einem beeindruckenden Aufwand agierenten Gastgeber zurück ins Spiel und erzielten schnell durch den frei stehenden Salewski den 2:3 Anschlusstreffer (63.). Danach wurde der Druck der Gastgeber immer größer, aber der SV hatte durchaus auch gute Möglichkeiten zu kontern. In der 75. Minute war es wieder Salewski, der ohne große Gegenwehr per Kopf zum 3:3 ausgleichen konnte. Nur zwei Minuten später brachte Marc Gärtner den SV aber erneut in Führung. Erneut nach eigenem Ballgewinn hämmerte er den Ball aus gut zwanzig Metern unhaltbar für Moter zum 4:3 in die Maschen.

 

Die Gastgeber versuchten jetzt alles, waren dadurch aber auch hinten anfällig. In der 83. Minute hatte Felix Brumme die große Chance zur Vorentscheidung, sein Schuss war jedoch zu harmlos und konnte von Moter gehalten werden. Nur zwei Minuten später war es wieder ein Kopfballtreffer nach einem Standard, der zum 4:4 Ausgleich führte. Den Freistoß aus dem Halbfeld wuchtete Schwamberger zum 4:4 ins Netz.

 

Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung und ich denke mit einem Punkt beim Gruppenliga-Absteiger kann der SV auch zufrieden sein, auch wenn bei vier Toren durchaus auch mehr drin gewesen wäre.

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Christoph Raab, Johannes Zipp, Christopher Stapp, Berkey Istek, Marc Gärtner, Adrian Kaffenberger, Julian Rudel, Nico Daum, Sebastian Amend, Felix Brumme, Etienne Backes

 

(Yogi)

SV Lützel-Wiebelsbach KSG Rai-Breitenbach 0:2 (0:1)

 

Im Derby gegen Rai-Breitenbach musste der SV gegen gnadenlos effiziente Gäste eine 0:2 Niederlage einstecken, die nicht hätte sein müssen. In der ersten Halbzeit war der SV das dominante Team mit viel Ballbesitz und einigen vielversprechenden Angriffen. Doch einmal mehr sprang aus dem Übergewicht zu wenig zählbares heraus, weil viele Flanken oder Zuspiele vor dem Tor zu ungenau waren. Dennoch reichte es zu zwei Hochkarätern, einem Kopfball von Sebastian Amend gegen die Laufrichtung des starken Oliver Scheidler im Tor der KSG, den der noch zur Ecke abwehrte, und einer Direktabnahme von Nico Daum völlig frei vor dem Tor, der aber den Ball nicht richtig traf. Zudem gab es zwei gute Kopfballchancen für Adrian Kaffenberger in der Anfangsphase (köpfte den Gegenspieler an) und Christoph Raab (übers Tor).

 

Von den Gästen kam in der ersten wenig, außer einigen langen Bällen aus der Abwehr auf die schnellen Spitzen, die aber nicht wirklich gefährlich wurden. Dass Rai-Breitenbach dennoch mit einer 1:0 Führung in die Pause ging lag an einem Geschenk der SV Abwehr als Luca Olt einen Ball zurück auf Mathias Olt spielen wollte, dieser Rückpass aber zu kurz geriet und von Marco Reppe erlaufen werden konnte. Dieser ließ sich frei vor Olt die Chance nicht entgehen und verwertete zum 0:1 (33.), was den Spielverlauf der ersten Hälfte auf den Kopf stellte.

 

Nach der Pause wurden die Gäste stärker und der SV verlor die Dominanz im Mittelfeld. Einzig der heute beste Mann des SV, Marc Gärtner, konnte hier noch Akzente setzen. Jetzt hatten die Gäste einige vielversprechende Ansätze zu Kontern, die sie aber nicht konequent zu Ende spielten. Umgekehrt war das Spiel in die Spitze seitens des SV jetzt harmloser und am Ende standen nur drei Halbchancen zu Buche. Einmal durch Adrian Kaffenberger, der auf links frei gespielt wurde, aber aus aussichtsreicher Position nicht abschloss, sonder ein Zuspiel versuchte. Zum zweiten durch Sebastian Amend, der nach einer gewonnenen eins gegen eins Situation zum Abschluss kam, aber erneut konnte Scheidler den abgefälschten Ball vor der Linie abwehren. Kurz vor Schluss kam dann Julian Rudel im Strafraum zum Abschluss, aber auch sein Ball konnte geblockt werden.

 

Was Qualität im Abschluss bedeutet zigten dann erneut die Gäste, die mit ihrer zweiten gefährlichen Aktion durch Jury Jakovenko zum 2:0 nachlgten (78.). Wieder war ein Fehler in der SV Abwehr Auslöser dieser Aktion, denn ein Ball noch weit außerhalb des Strafraums hätte leicht abgelaufen werden können, aber da sich keiner zuständig fühlte, resultierte daraus die Chance für die Gäste. Unterm Strich ist der Sieg daher nicht unverdient, denn Effizienz und Routine zeugen eben auch von Qualität. Und auf der anderen Seite stand erneut ein deutliches Nachlassen des SV in der zweiten Hälfte, was unbedingt abgestellt werden sollte. Auffällig auch, dass es der SV zu oft mit Flanken aus dem Halbfeld versucht, was bei einem Torhüter mit der Qualität von Scheidler wirkungslos ist.

 

Der SV spielte mit:
Mathias Olt, Mauricio Berner, Luca Olt, Christoph Raab, Christopher Stapp, Johannes Zipp, Marc Gärtner, Adrian Kaffenberger, Julian Rudel, Nico Daum, Sebastian Amend, Berkay Istek, Etienne Backes, Felix Brumme

 

(Yogi)

Türkspor Beerfelden - SV Lützel-Wiebelsbach 0:6 (0:2)

 

Auch wenn die Gastgeber ersatzgeschwächt antreten mussten, war ein solch deutlicher Sieg nicht zu erwarten, am Ende aber auch hochverdient.

 

Auf dem schlecht bespielbaren Platz gingen zunächst die fußballerischen Elemente verloren, weil beide Mannschaften engagiert ins Spiel gingen. Da der Ball immer wieder versprang, kam es zu vielen Zweikampfsituationen, wenn dann jedoch herausgespielte Aktionen entstanden, waren die nahezu ausschließlich auf Seite des SV. So hatte Sebastian Amend in der Anfangsphase zwei eins gegen eins Situationen gegen den Torwart, schaffte es aber nicht ein Tor zu erzielen. Dann die erste gefährliche Aktion für die Gastgeber nach einer Einzelaktion von Umut Kizilyar, der aber mit seinem Schuss in die kurze Ecke an Mathias Olt scheiterte.

 

Danach waren die Gastgeber nur noch durch Weitschüsse oder Freistöße annähernd gefährlich, alle getreten von Kizilyar. Umgekehrt häuften sich die Chancen für den SV, aber auch Julian Rudel, Nico Daum und Adrian Kaffenberger konnten zunächst beste Chancen nicht nutzen. So war es Youngster Marc Gärtner vorbehalten den SV mit 1:0 in Führung zu bringen (33.). Noch vor der Pause nutze Adrian Kaffenberger eine weitere Chance zum 2:0 (40.).

 

Anders als in den letzten Spielen blieb der SV diesesmal nach der Pause am Drücker und erzielte mit einem schnellen Treffer nach dem Wechsel durch Sebastian Amend (48.) die Vorentscheidung, Danach kontrollierte der SV die Partie und hatte jetzt auch den nötigen Raum um den Ball und den Gegner laufen zu lassen. Fast ohne große Gegenwehr fielen dann die weiteren Treffer durch Sebastian Amend (71.), Felix Brumme (73.) und Julian Rudel (75.).

 

Danach nahm der SV etwas das Tempo aus dem Spiel, hatte aber weitere gute Möglichkeiten das Ergebnis noch auszubauen. Die Gastgeber blieben weiter nurch Kizilyar gefährlich und in der Schlussphase bekam Mathias Olt noch einmal die Chance sich auszuzeichnen und die Null zu halten.

 

Unterm Strich ein hochverdienter Sieg, der leicht auch höher hätte ausfallen können. Allerdings hat es der Gastgeber an diesem Tag dem SV auch nicht wirklich schwer gemacht und selbst der kurzfristige Ausfall von Christoph Raab konnte heute kompensiert werden.

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Luca Olt, Johannes Zipp, Christopher Stapp, Berkay Istek, Marc Gärtner, Adrian Kaffenberger, Nico Daum, Julian Rudel, Sebastian Amend, Percy Schwinn, Felix Brumme

 

(Yogi)

TSG Steinbach - SV Lützel-Wiebelsbach 6:5 (0:1, 1:1) n.E.

 

Wieder startete der SV gut und dominierte die erste halbe Stunde klar. Das einzige Manko in dieser Phase war die Torausbeute, denn einer Reihe von hochkarätigen Chancen konnten nicht genutzt werden. Als dann Julian Rudel den SV endlich mit 1:0 in Führung brachte (30.), schien der Knoten geplatzt. Aber leider schaltete der SV danach einen Gang zurück und ließ die Gastgeber über den Kampf zurück ins Spiel kommen. 

 

In der Pause war dann die Vorgabe klar, das Spiel wieder in die Hand nehmen und die eigenen Stärken wieder nutzen. Doch in der zweiten Hälfte waren es nur 5-10 Minuten, die der SV Fußball spielte, ehe er den Faden völlig verlor. Jetzt wurden keine klaren Bälle mehr gespielt und immer wieder mit langen Bällen in die Spitze operiert, genau das, was eigentlich vermieden werden sollte. Da Steinbach kämpferisch mehr in die Schale warf, kippte das Spiel zugunsten der Gastgeber. So war das 1:1 in der 69. Minute durch Benjamin Reimer zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient.

 

In der Schlussphase gab es dann Chancen auf beiden Seiten, aber keiner Mannschaft gelang ein lucky Punsh, so dass das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Beim SV trafen bei den ersten fünf Schützen Mauricio Berner, Marc Gärtner, Sebastian Amend und Johannes Zipp, lediglich Julian Rudel scheiterte. Die Gastgeber verwandelten die ersten vier Strafstöße, schossen jedoch den letzten an die Latte. Der nächste Schütze beim SV, Christoph Raab, scheiterte an Torhüter Hamm, während der sechste Schütze bei Steinbach traf. Damit war die Entscheidung zu deren Gunsten gefallen und der SV muss sich aus dem Pokal verabschieden.

 

Unerklärlich bleibt weiterhin warum der SV jetzt bereits im dritten Spiel nach einer ganz starken Anfangsphase abbaut und das Niveau nicht halten kann. Daran muss unbedingt gearbeitet werden.

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Luca Olt, Christoph Raab, Christopher Stapp, Marc Gärtner, Johannes Zipp, Julian Rudel, Sascha Amend, Sebastian Amend, Nico Daum, Adrian Kaffenberger

 

(Yogi)

TV Fränkisch-Crumbach – SV Lützel-Wiebelsbach 1:2 (0:2)

 

Wie bereits in Sandbach spielte der SV eine ganz starke erste Halbzeit, konnte das Niveau nach der Pause aber nicht halten und geriet unter Druck. Aber noch anders als am Sonntag reichte es dieses mal zum Auswärtssieg, was auch an der Rückkehr des genesenen Christoph Raab lag, der zusammen mit Luca Olt eine starke Innenverteidigung bildete.

 

 

Wieder war der SV von Beginn an hellwach und sofort im Spiel. Das junge zentrale Mittelfeld mit Johannes Zipp, Marc Gärtner und Berkay Istek kontrollierte das Spiel und inszenierte immer wieder schöne Spielzüge. Bereits in der 4. Minute brachte ein toller Angriff über rechts, eingeleitet von Luca Olt in der Mitte Sebastian Amend in Position, der jedoch selbstlos den Ball in den Lauf von Johannes Zipp abprallen ließ. Mit einem Schuss gegen die Laufrichtung von Torhüter Degenhardt erzielte der das 1:0 für den SV. Auch danach dominierte der SV das Spiel, während von den Gastgebern in der ersten Hälfte wenig kam. So kam es folgerichtig immer wieder zu mehr oder weniger guten Chancen für den SV,  die größte davon für Berkay Istek Mitte der ersten Halbzeit, als er schön im Strafraum frei gespielt wurde, aber frei vor Degenhardt an diesem scheiterte. In der 36. Minute war es dann aber soweit, als ein weiterer Angriff über die starke rechte Seite Julian Rudel in Position brachte. Der drehte sich um seinen Gegenspieler und überraschte Degenhardt mit einem Schuss ins kurze Ecke zum 2:0. Nur kurz darauf traf Sebastian Amend mit einem Heber über den weit vor dem Tor stehenden Degenhardt nur das Außennetz, diesen Ball hatten viele bereits im Tor gesehen. So aber ging es mit einem hochverdienten 2:0 in die Pause, was für die Gastgeber eher schmeichelhaft war.

 

 

Weiterhin unerklärlich jedoch warum der SV gegen nun deutlich engagiertere Gastgeber erneut in der zweiten Hälfte die Sicherheit im Spielaufbau und damit die Ballkontrolle verlor und so Fränkisch-Crumbach aufkommen ließ. Gefährlich wurde es aber fast nur aus der zweiten Reihe, so bei einem Freistoß von Maximilian Henschke, der auf die Latte fiel. In der 66. Minute war es dann aber doch soweit und ein weiterer Distanzschuss von Yanko Yankov überraschte Mathias Olt und ging zum 1:2 ins Netz. Danach investierten die Gastgeber viel, aber der SV hielt kämpferisch gut dagegen. Kurz vor Ende patzte die Innenverteidigung einmal und ein gegnerischer Spieler kam in Höhe des Strafraums völlig frei zum Abschluss, scheiterte jedoch an Mathias Olt.

 

Hektisch wurde es dann jedoch in der Schlussphase, in der der SV wieder zu vielversprechenden Chancen kam. Jetzt lagen die Nerven blank und die Gastgeber hatten viel Glück, dass sie das Spiel mit 11 Mann beenden konnten. Am Ende belohnte sich der SV für einen couragierten Auftritt mit drei Punkten, muss sich aber fragen lassen wo der erneute Leistungsabfall nach der Pause seine Gründe hat. Wenn es gelingt das Niveau über 90 Minuten hoch zu halten, kann der SV gegen jeden Gegner in der KOL mithalten.

 

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Luca Olt, Christoph Raab, Christopher Stapp, Johannes Zipp, Marc Gärtner, Berkay Istek, Julian Rudel, Sascha Amend, Sebastian Amend, Adrian Kaffenberger, Steffen Freudenberger

 

 

(Yogi)

 

SG Sandbach - SV Lützel-Wiebelsbach 5:4 (2:3)

 

Eine starke erste Halbzeit mit dreimaliger Führung reichte dem SV nicht um wenigstens einen Punkt aus Sandbach mitzunehmen.


Trotz großer Hitze entwickelte sich ein flottes Spiel mit schönen Spielzügen auf beiden Seiten. Überraschend war es aber der SV, der in der ersten Hälfte die Akzente setzte. Der erste bereits in der 8. Minute, als Sascha Amend auf links schön freigespielt wurde und mit seiner Flanke in der Mitte Sebastian Amend erreichte, der wunderbar per Kopf abschloss. Auch danach zeigte sich der SV sehr präsent im Mittelfeld und ließ wenig zu, schaffte es umgekehrt aber immer wieder schöne Spielzüge zu kreieren. Als dann aber einmal in der Innenverteidigung zu spät reagiert wurde, war sofort Luca Wirth zu Stelle und markierte den Ausgleich (24.). Doch es dauerte nur weitere vier Minuten bis der SV erneut über die linke Seite gefährlich wurde. Der in der ersten Hälfte sehr starke Nico Daum bediente mit einem Heber über die Abwehrspieler erneut Sascha Amend, der direkt in den Lauf von Julian Rudel passte. Dieser ließ sich diese Chance nicht nehmen und brachte den SV wieder in Front. In der 36. Minute nutzten die Gastgeber dann einen Eckball zum 2:2. Auf den kurzen Pfosten geflankt und dann per Kopf in die Mitte verlängert war das schwer zu verteidigen und Pascal Tschepke nutzte das per Kopf zum Ausgleich.

 

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte ging der SV jedoch erneut in Führung, Diesesmal war es Sebastian Amend, der durch die Mitte kam, drei Gegenspieler band und dann dem mitgelaufenen Sascha Amend den Ball in den Lauf legte. Dieser schloss aus halblinker Position ab und der Ball trudelte auf Höhe der Torlinie entlang und wurde von einem Abwehrspieler ins Spiel zurück geschossen, dort nahm Luca Olt den Ball direkt und schoss ins Tor. Der Schiedsrichter hatte aber wohl bereits den Ball von Sascha Amend hinter der Linie gesehen. Die Führung zur Pause wahr absolut verdient, weil der SV sowohl kämpferisch, als auch spielerisch zu überzeugen wusste. Allerdings betrieb der SV einen hohen Kraftaufwand, was sich bei der Hitze nach der Pause rächen sollte.

 

In der zweiten Halbzeit schaffte es der SV nicht mehr den Ball zu behaupten und mit längerem Ballbesitz dagegen zu halten. Dadurch wurde der Druck der SG Sandbach immer größer. Vor allem über die rechte Angriffsseite der Gastgeber kam ein gefährlicher Angriff nach dem nächsten, Beflügelt durch ein frühes Tor, erneut erzielt von Luca Wirth (52.), waren die Gastgeber jetzt das dominierende Team. Mathias Olt konnte zwar mit einem gehaltenen Foulelfmeter, getreten von Haralambos Floros (64.), den SV im Spiel halten, war aber bei Luca Wirths drittem Treffer in der 74. Minute machtlos. Spätestens jetzt machte sich das Fehlen von Christoph Raab in der Innenverteidigung doch bemerkbar. Dennoch steckte der SV auch diesen erstmaligen Rückstand weg und erzielte nach einem langen Pass aus der eigenen Hälfte durch Sebastian Amend den Ausgleich in der 80. Minute.


In der Schlussphase, in der auf Seite des SV Johannes Zipp und Sebastian Amend erschöpft raus mussten, drückten die Gastgeber weiter und erkämpften sich in der 90. Minute noch den 5:4 Siegtreffer. Wieder war es ein Angriff über rechts, der diesen Treffer vorbereitete und in der Mitte grätschte Hasan Cur den Ball über die Linie.

 

Auch wenn das entscheidende Tor erst spät fiel, muss man anerkennen, dass der Sieg für die Gastgeber aufgrund der zweiten Hälfte in Ordnung geht. Aber auch die Leistung des SV verdient Anerkennung. Vier Tore werden in dieser Saison sicher nicht viele Mannschaften in Sandbach erzielen und die Art und Weise, wie vor allem in der ersten Halbzeit nach vorne gespielt wurde, macht Hoffnung auf ein besseres Abschneiden in dieser Saison.

 

Der SV spielte mit:

Mathias Olt, Mauricio Berner, Johannes Zipp, Etienne Backes, Christopher Stapp, Luca Olt, Marc Gärtner, Sascha Amend, Nico Daum, Julian Rudel, Sebastian Amend, Berkay Istek, Felix Brumme

 

(Yogi)

Kontakt

SV 1935 Lützel-Wiebelsbach

Thorsten Schenk

Schulstr. 44

64750 Lützelbach

 

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